Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Freizeiten 2011

Wanderfreizeit in Neuhausen/Erzg. 2011/12

Rückblick auf die Wanderfreizeit des SGV Abtl. Remscheid zum Jahreswechsel nach Neuhausen/Erzg. 2011/12. Wanderführer H. Rolf Altmann


Wanderfreizeit: wandern auf dem Mühlenweg, August 2011

100 Km wandern von zu Mühle auf dem Mühlenweg am Wiehengebirge.
Eine gelungene Wanderfreitzeit, organisiert von unserem Wf. Wolfgang Kratz.


Einer der attraktivsten Wanderwege in und um den Teutoburger Wald ist der Mühlenweg im Wiehengebirge.
Hier finden sich viele Spuren der Vergangenheit am Wegesrand.  Hügel, -Steingräber, Museen, Burgen aus dem Mittelalter, historische Kirchen und sowie Hinweise auf das Schlachtfeldes der legendären Varusschlacht lassen am Mühlenweg entdecken. Dabei erwartete die Wanderer eine gleichermaßen abwechslungsreiche wie reizvolle Landschaft.

 


Radwandern im Altmühltal Juni 2011

Der Ursprung der Altmühl versteckt sich etwas im Örtchen Hornau. Die Quelle liegt versteckt hinter einem Bauernhof in der Nähe von Hornau. Dort im Zulauf mehrerer kleiner Bäche liegt der Hornauer Weiher, der vom Königliche Bayerische Hydrotechnische Bureau zu München 1904 als Altmühlquelle festgelegt wurde. Sie ist der an Gefällen ärmste Fluss in Bayern mit einer äußerst geringen Fließgeschwindigkeit und zählt damit zu den langsamsten deutschen Flüssen.

Die Altmühl windet sich in vielen Schleifen und Bögen, durch breite Täler, vorbei an bizarren Felswänden, durch blühende Wiesen mit weidenden Rindern, Schafen, Raps- und Kornfeldern.

Unsere Radeltour führte von Gunzenhausen, über Mörnsheim und Kipfenberg nach Kehlheim. Auf dem Rückweg war das Etappenziel Beilngries und Weissenburg, bis wir wieder in Gunzenhausen unseren Start/Ziel Ort erreichten. Urige Burgen grüßen von waldigen Höhen. Schöne Orte z. B. das barocke Eichstätt, Riedenburg - die Perle des Altmühltals, die mittelalterliche Stadt Kelheim mit der von König Ludwig I. erbauten Befreiungshalle und vieles mehr, laden zur Einkehr.

 
GPS Daten und Anzeige der geradelten Altmühl-Radroute auf GPSies.com

Die Etappen:

Am Anreisetag konnten wir Nachmittags noch eine sonnige Radeltour um den Altmühlsee und die angrenzende Landschaft geniessen, bevor am nächsten Tag die erste Etappe von Gunzenhausen nach Mörnsheim gestartet wurde.

Nachstehend die einzelnen Orte unserer Reise. Sie geben eine eindrucksvolle Ansicht der Landschaft, der Kultur und der Historie unserer Radelstrecke wieder.

 
1. Tag - 54 Km
    Gunzenhausen - Mörnsheim
        Markt Beroltzheim, Wettelsheim, Treuchlingen, Pappenheim, Solnhofen

2. Tag - 55 Km
     Mörnsheim -
Kipfenberg
        Dollnstein, Breitenfurt, Obereichstätt, Eichstätt, Pfünz
3. Tag - 63 Km
    
Kipfenberg  - Kelheim 
        Gelbelsee, Schamhaupten
, Sandersdorf, Neuhinzenhausen, Weltenburg, weiter mit dem Schiff
4. Tag - 43 Km
    
Kelheim  - Beilngries
        Kirchanhausen, Pfraundorf, Kinding, Erlingshofen, Altdorf, Emsing, Titing und die Römer
5. Tag - 64 Km
  
BeilngriesWeissenburg
        Essing, Nusshausen, Riedenburg, Oberhofen, Dietfurt a. d. Altmühl, Töging, Kottingwörth
6. Tag - 45 Km
   
Weissenburg - Gunzenhausen Start/Ziel
        Ellingen, Pleinfeld, Großer Brombachsee, Allmannsdorf, Langlau, Obenbrunn, Frickenfelden


Die Radfreizeit wurde hervorragend
organisiert von unserem Wf. Rolf Altmann.

 


Wir pflanzen 100 Bäume an der Eschbachtalsperre

Viele Helfer waren am Start um am Samstag den 09. April 2011, an der Eschbachtalsperre, 100 Bäume zu pflanzen. Ein besondere Aktion der Abteilung Remscheid, zum 100 jährigen Bestehen des Vereins. Mit Spaten im Gepäck zogen die vielen Helfer los um zwei Flächen oberhalb des Autobahnhotels zu bepflanzen. Die Sturmtiefs Chynthia und Kyrill, sowie der Borkenkäfer, hatten dort ganze Arbeit geleistet. In der nächsten Waldgeneration will Forstamtleiter Markus Wolff auf Laubbäume setzen, damit wird die Artenvielfalt erhöht und ein schöner Mischwald entsteht.

Die Setzlinge der Arten Vogelkirsche, Buche und Elsbeere (Baum des Jahres 2011) hat unser Verein gestiftet.

Unter der fachlichen Anleitung von Forstamtleiter Markus Wolff un Revierförtster Joachim Schaaf gelangten die Setzlinge in die Erde. Die Helfer, ob groß oder klein, packten fleißig mit an, schaufelten Löcher und hüllten anschließend die jungen Bäumchen in schützende Folien.

Mit der Baumspende hinterlässt der SGV nun eine bleibende Erinnerung .

„Hier steht nun ein Stück SGV-Wald“.

Bis die Sprößlinge groß werden, vergehen allerdings noch Jahrzehnte.


Auftaktwanderung zum 100 jährigen Jubiläum SGV-Remscheid

„Altes Haus für kleine Kinder“,

hieß die Auftaktwanderung unserer Abteilung am Sonntag, 9. Januar aus Anlass unseres 100-jährigen Jubiläums, welches in diesem Jahr mit 24 weiteren besonderen Wanderungen um die Zahl 100 gefeiert wird. Das Thema lautete: Die frühindustriellen Sozialeinrichtungen der Lenneper Tuchmacherdynastie Hardt. Ein erster Stopp wurde im ehemaligen Mädchenwohnheim der Kammgarnspinnerei - heute Flüchtlingswohnheim für Menschen aus 10 Nationen – eingelegt. Die Leiterin, Frau Daniela Krein konnte Interessantes über die Geschichte des Hauses, welches einst bis zu 86 jungen Arbeiterinnen Aufenthalt und soziale Fürsorge bot und heute Anlaufstelle für Menschen aus Krisengebieten dieser Welt ist, berichten. Die nächste Station war das Augusta-Hardt-Heim in der Sauerbronnstrasse in Lennep, welches auch 1911, dem Gründungsjahr des SGV-Remscheid, von Frau Augusta-Hardt, der Frau des Kommerzienrats Hermann Hardt als Säuglingsheim gegründet wurde. Hier konnte Geschäftsführer Bernd Steinhoff die Wanderer im Garten der Einrichtung nicht nur bei einem offenen Holzfeuer und heißem Kaffee erwärmen. Sein Vortrag über die heutige Bestimmung des Hauses und die Fürsorge und sein Anspruch auf eine optimale Betreuung psychisch kranker Menschen, löste allgemein ein wohltuendes Gefühl aus.

Die letzte Station dieser Wanderung führte schließlich ins Lenneper Tuchmuseum, wo der Leiter Franz Werner von Wismar, als profunder Kenner der Geschichte der Lenneper Tuchmacher einen Gesamteindruck über die frühindustriellen Sozialeinrichtungen der Familien Hardt und Wülfing gab. Das anschließende Kaffeetrinken, vorzüglich organisiert von Frau Helga Peukert –Schneider, ließ diese erste Jubiläumswanderung um die Zahl 100, die von Wanderführer Michael Stollwerk durchgeführt wurde, zu einem gelungenen Auftakt werden.

Reinhard Wolff