Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Wandern Rückblick 2011

1911 - 2011 mit dem SGV- Abtl. Remscheid 100 Jahre unterwegs

Was hat das Phantom der Oper, das Segelschulschiff Passat und der SGV-Remscheid gemeinsam? Alle drei sind seit 100 Jahren erfolgreich unterwegs.

Das Musical ist immer noch an allen Bühnen der Welt auf dem Spielplan, die Passat hat zwar die Segel gestrichen, lockt aber als Jugendherberge, Museum und Veranstaltungsort im Travemünder Yachthafen noch jährlich tausende Besucher an und der SGV-Remscheid hat entgegen dem allgemeinen Trend seit Jahren steigende Mitgliederzahlen. Willkommen im Club der Hundertjährigen!

100 ist irgendwie eine Art Schallmauer, wie etwa die ersten 100 Tage einer Regierung, hundert Punkte sind meistens super gut und 100 Cent sind ein Euro. Die Hundert ist die höchste Zahl im kleinen Einmaleins, bei Hundert Grad siedet das Wasser. Mit Hundert ist die gewöhnliche Lebensdauer eines Menschen überschritten, doch hundert Jahre sind für einen Verein nur ein Meilenstein.

Sicher werden in 2011 weitere Vereine, SGV-Abteilungen, Institute und Organisationen 100 Jahre alt, wie die Max-Planck-Gesellschaft, die Reichsversicherungsordnung, der Münchener Tierpark Hellabrunn oder der Hamburger Elbtunnel. Einige werden diese Ereignisse bestimmt mit einem pompösen Programm oder medienwirksamen Spektakel begehen.

Anders die in Kopf und Herz jung gebliebenen Mitglieder unserer Abteilung Remscheid: Hier haben sich die Verantwortlichen und vor allem die 30 ehrenamtlich tätigen Wanderführerinnen und Wanderführer ein „Jubiläums-Wanderprogramm der Extraklasse“ ausgedacht und hoffen, dass nach dem Jahrhundertwinter (bis jetzt) das „Jahrhundert-Wanderprogramm“ besonderen Anklang findet und durch diese besonderen Attraktionen die Mitgliederzahl im Jubiläumsjahr von derzeit 283 Mitgliedern vielleicht auf 300 gesteigert werden kann.

Als Besonderheit hat das Programm in diesem Jahr zwei Wanderungen pro Monat, die sich um die Jubiläumszahl 100 drehen. Sie werden von den Wanderführern zusätzlich textlich erläutert. Dadurch mussten wir die Seitenzahl in KOMM MIT im Jubiläumsjahr von 36 auf 40 Seiten erhöhen.

So wollen wir mit der 100 umgehen:

Auftakt ist am 19. Januar eine Wanderung zum 100-jährigen Augusta-Hardt-Heim mit einem Vortrag über die frühindustriellen Sozialeinrichtungen der Lenneper Tuchmacherdynastie Hardt im Tuchmuseum Lennep. Am 29. Januar führt eine Wanderung zum 100-jährigen Bahnhof Remscheid, der vom Hauptbahnhof zum Haltepunkt mutierte. Am 13. Februar geht es bis 100 Meter vor die Zugspitze, wobei hier nicht die bayerische Zugspitze gemeint ist, sondern die auf der höchsten Eisenbahnbrücke Deutschlands (100 m hoch). 100 Kilovolt für Remscheid heißt es am 26. Februar; wir erfahren etwas über die Stromversorgung unserer Stadt, und am 09. März geht es zum Hundertwasser-Kindergarten nach Wülfrath. wurden im Rahmen der Regionale 2006 auf dem  Wuppertaler Nützenberg 100 000 wilde Krokusse  gepflanzt und die blühen am 16. März für uns. Am 09. April pflanzen Mitglieder der Abteilung zusammen mit dem Remscheider Forstamt 100 Bäume für Remscheid und schenken sie der Stadt. „Bergisch pur“ - 100 km quer durch das Bergische Land, heißt eine fünftägige Streckenwanderung, die von Samstag, 16. bis Mittwoch 20. April auf dem Bergischen Weg (X 29) von Essen quer durch das Bergische Land nach Overath führt. Das Besondere hierbei: Tägliche An- und Abfahrt von und zu den Start- und Zielpunkten von Remscheid aus. Am Sonntag, 1. Mai heißt es „Sonne, Wind und 100 Segel“ wir sind dabei, wenn die Segelsaison an der Bevertalsperre mit dem traditionellen Ansegeln beginnt.

100 Bäume dieser Welt“ heißt die Exkursion in das Wuppertaler Arboretum am Samstag, 28. Mai, und am Samstag, 4. Juni werden wir eine 65 km lange Radtour auf der 100-Schlösser-Route im Münsterland erleben. Eine Busfahrt nach Arnsberg mit einer Stadtführung und einem Besuch mit Mittagessen im SGV-Jugendhof heißt 100 km bis zur Zentrale, die es exakt auch sind.

Am Sonntag, 10. Juli startet dann die 100‑Jahr-Feier der SGV-Abt. Remscheid mit einer Stern­wanderung von vier Startpunkten aus mit vielen Abteilungen aus der Region Bergisches Land/Rhein­land und befreundeten Abteilungen und einem bunten Programm auf dem Hohenhagen. Zur 100‑jährigen Turnhalle Goldenberg wird am Samstag, 23. Juli gewandert. Dort gibt es Kaffee und Kuchen für alle. Wandern wie vor 100 Jahren heißt es am Samstag, 6. August, dort warten ein paar nostalgische Überraschungen auf die Mitwanderer. Zum Bauernmarkt ins Freilichtmuseum Lindlar geht es am Samstag, 27. August und dort heißt es „Leben wie vor 100 Jahren“.
In Remscheids 100‑jährigen Wald
, an der Neye-Talsperre gelegen, führt uns der Remscheider Forst­amtsleiter am Samstag, 17. September. 100 Meter bis „Zur Schönen Aussicht“ haben die Wanderer am Mittwoch, 14. September von Unterburg in drei Stunden zu überwinden, denn nach 100 Höhenmeter erreichen sie das bekannte Ausflugslokal in Oberburg. „Hundertjähriger Kalender – alte Bauernregeln – was ist dran an unserem Wetter?“, heißt eine weitere Veranstaltung am Sonntag, 2. Oktober, an deren Ende ein Besuch in der Wetterwarte am Kahlen Asten steht.

100 Alleen in NRW ist eine Initiative der NRW-Stiftung. Die Wanderung führt am Mittwoch, 19. Oktober von Remscheids bekannter Alleestrasse zur jüngsten Allee am Rande der Stadt. 100 Minuten bei Spuk und Fackelschein am Sonntag, 6. November, soll vor allem die kleinen Wanderer begeistern. 100 % rein? – wo kommt unser Trinkwasser her? wird am Samstag, 19. November nachgefragt bei einem Besuch an der Großen Dhünn-Talsperre. Am Mittwoch 7. Dezember geht es auf den Kölner Krippenweg und dort heißt es: 100  Kölner Weihnachtskrippen und schließlich werden auf unserer zentralen Weihnachtsfeier am Sonntag 11. Dezember in der Mebusmühle 100 Kerzen im Advent leuchten.

Selbst unsere Freizeiten nehmen die 100 auf: So radeln wir im Mai zu 100 000 Lichtern am Rhein, wandern 100 km auf dem Mühlenweg im Minden-Lübbecker Land und sehen mehr als 100 Felstürme in der Sächsischen Schweiz.

Reinhard Wolff


Samstag, 9.April
Wir pflanzen 100 Bäume

Pflanzaktion von 100 jungen Bäumen mit dem Fachbereich Forstamt der Stadt Remscheid. Durch die Stürme Kyrill und Xynthia sind einige Waldflächen im Bereich der Eschbach - Talsperre verwüstet worden. Aus Anlass unseres 100-jährigen Jubiläums wollen wir 100 junge Bäume für die Aufforstung stiften mit dem Ziel, hier einen naturnahen Laubmischwald zu etablieren. Für die Pflanzaktion brauchen wir viele Helfer, denn die 100 Bäumchen müssen fachgerecht gesetzt werden.


Freitag, 6. – Sonntag, 8.Mai       Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83)          

100 000 Lichter am Rhein

 - Radelwochenende nach Unkel mit Besuch der Feuerwerks „Rhein in Flammen“ -
Entlang der schönsten Rheinabschnitte finden jährlich von Mai bis September die Feuerwerksspektakel „Rhein in Flammen" statt. Den Anfang machen jeweils am ersten Maiwochenende die Städte zwischen Linz und Bonn.
Rot leuchtende Bengalfeuer tauchen die Ufer und Sehenswürdigkeiten etwa von Linz, Remagen, Unkel, Bad Honnef, Königswinter und Bonn in ein festliches Licht. Berge und Burgen wirken magisch schön, die Landschaft wird romantisch inszeniert. Umrahmt von fünf grandiosen Feuerwerken fährt eine aus rund 60 festlich illuminierten Schiffen gebildete Flotte rheinabwärts, bis ein musiksynchrones Feuerspektakel in der Bonner Rheinaue den krönenden Abschluss bildet.

Wir wollen am Freitag nach Unkel radeln und dort 2 x übernachten. Am Samstag radeln wir nach Koblenz zur Bundesgartenschau und sind am Abend rechtzeitig zurück, um nach Einbruch der Dunkelheit gegen 21:45 Uhr von der Erpeler Ley, einer hervorragenden Stelle, das Spektakel „Rhein in Flammen“ miterleben zu können.

Am Sonntag radeln wir bis Köln zurück um von dort aus die letzte Etappe mit dem Zug zurückzulegen.





Samstag, 20. bis Samstag, 27.August

100 Jahre SGV Abt Remscheid – 100 km wandern auf dem Mühlenweg
Wer hat Lust, 100 Kilometer von Mühle zu Mühle auf dem Mühlenweg am Wiehengebirge zu wandern und dabei den Spuren des alten Müllerhandwerks zu folgen? Ab dem 22.12.2010 hat man noch genau 100 Tage Zeit sich anzumelden, dabei gilt die alte Müller-Regel: Wer zuerst kommt - mahlt zuerst. Maximal 13 Teilnehmer nehme ich mit.

Wanderstrecke:                     bis 24 km / Tag
Hin- und Rückfahrt:                Kfz (je 135 km)
Kosten:                                 7 x Ü/F7DZ 318 € / EZ 402,00 p. P. + Fahrt und Nebenkosten       

Wf.: Wolfgang Kratz,             Tel.: (0 21 91) 2 17 28

Eine detaillierte Beschreibung der Wanderfreizeit erscheint im 2. Quartal 2011

 


KommMit-Januar.jpg

Sonntag, 2. Januar        Wf: Christine Müller, Tel.: (0 21 91) 5 92 80 24           N
Neujahrswanderung im Jubeljahr        
                                                     2 ½ Std.


Samstag, 8. Januar           Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83                    N
Winterlinden weisen den Weg 
                                                                   4 ½ Std.


Sonntag, 9. Januar  Wf: Michael Stollwerk, Tel.: (0 21 91) 5 91 29 37              4 Std.
Jubiläumsauftakt–Wanderung

Altes Haus für kleine Kinder

In der Frühzeit beschäftigten sich die Lenneper Bürger vorzugsweise mit Ackerbau und Viehzucht, obwohl die kargen Böden des Bergischen Landes eigentlich nicht genügend für einen ausreichenden Lebensunterhalt hergaben. Da Lennep aber gleichzeitig an der bedeutenden Handelsstraße von Köln nach Hagen und weiter nach Dortmund lag, kamen immer wieder und immer öfter auch Handel- und Gewerbetreibende Bürger in die Stadt. Lennep gehörte schließlich auch der Hanse an. Irgendwann müssen dann wohl auch Tuchmacher aus Köln, Aachen oder gar Flandernndie Weberkunst in das Bergische Land gebracht haben. Ab dem 17. Jahrhundert sind jedenfalls die Tuchmacherfamilien Hardt und Wülfing in und um Lennep nachgewiesen. Mit ihnen ist eine über 400-jährige blühende Tuch- und Textilära verbunden. Man war nicht nur technisch immer auf dem neuesten Stand, hatte Handelshäuser in der ganzen Welt eingerichtet, sondern man war auch in sozialer Hinsicht beispielhaft. So baute man großzügig bemessene Arbeiterwohnungen, und Kindergarten, öffentlichen Badeeinrichtungen und an gesundheitliche Fürsorge war ebenfalls gedacht.

 

 

 

 

 

 

1911 errichtete Augusta Hardt, Frau des Lenneper Ehren­bür­gers und Kommerzien­rates Hermann Hardt (Hardtpark) in der Sauer­bronn­straße eine Klein­kinder­bewahr- und Pflege­anstalt. Die ursprüng­liche Bau­aufgabe ist bis heute in der plastischen Darstellung spielender Kinder neben der Gebäudeeingangstüre in der Fassade thematisiert. Nach vorübergehender Nutzung durch die Nationalsozialisten übertrug Augusta Hardt das Haus 1945 der evangelischen Kirchengemeinde Lennep als Damenstift „für Frauen, die durch Alter oder Schicksal aus Amt oder Gesellschaftskreis schieden.“ Nach Schließung 1979eröffnete das Haus 1982 wieder und wurde zum Wohnheim für psychisch kranke Menschen. Heute umfasst die sozialpsychologische Einrichtung 60 Plätze, davon befinden sich 11 im historischen Gebäude und 8 in der Sauerbronnstraße.Die Wanderung beginnt mit einem Stopp am einstigen Mädchenheim und führt durch die Arbeitersiedlung der ehemaligen Kammgarnspinnerei ins umliegende Lenneper Wald-und Talsperrengebiet und dann zurück zum Augusta-Hardt-Heim, wo uns Geschäftsführer Bernd Steinhoff bei einem aufwärmenden Getränk Erläuterungen zum Leben in der heutigen Einrichtung geben wird. Zum Abschluss gehen wir ins Lenneper Tuchmuseum, wo wir in einem Vortrag von F. Werner von Wismar (Leiter des Tuchmuseums und der Anna-Hardt-Stiftung) einen Gesamtüberblick über die frühindustriellen sozialen Einrichtungen der Familie Hardt bekommen werden.

Die 1. Jubiläumswanderung endet mit einem gemütlichen Kaffeetrinken;


Mittwoch, 12. Januar        Wf: Kurt Hübing, Tel.: (0 21 91) 69 15 85
Malerei der australischen Aborigines im Museum Ludwig, Köln Aufenthalt: 4 Std.


Freitag, 14. Januar         Wf: Rolf Altmann, Tel.: (0 21 91) 5 51 59                           N
Zwei Hundertjährige begegnen sich
                                                             2 Std.

Anstelle der monatlichen Feierabendwanderung gibt es an diesem Freitag eine Nach­mittags­wan­de­rung. Am 5.1. wurde unser Verein 100 Jahre alt, und wir wollen einem anderen 100‑jährigen unsere Auf­wartung machen; das Sana-Klinikum zeigt sich heute ebenso frisch, rüstig und zukunfts­orientiert wie wir. Das alte Remscheider Krankenhaus befand sich an der Stelle des heutigen Amtsgerichts (Allee-/ Ecke Freiheit­straße) und war zu klein geworden, ein Neubau war erforderlich. Eine Schenkung der Witwe Hasenclever von 19 Morgen Land an der Burger Straße bestimmte die Entscheidung der Stadt­väter für den neuen Standort. Hier wurde 1911 der Grundstein für das neue städtische Krankenhaus gelegt. Daraus ist das Sana-Klinikum hervorgegangen, das im Mittelpunkt der Veranstaltungsteht. Im Anschluss an die Besichtigung mit Erklärung ist wetter- und zeitabhängig eine Wanderung von 7‑8 km vorgesehen.

Da die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt ist, bitte ich um Anmeldung bis zum 12. Jan. 2011.


Samstag, 15. Januar              Wf: Kurt Frößler, Tel.: (0 21 91) 8 33 79                   N
Durchs winterliche Gelpetal
                                                                         4 Std.


Sonntag, 16. Januar         Wf: Gerd-Diether Förster, Tel.: (02196) 88 67 10           N
Grünkohl bei Kockenberg
                                                                         2 ½ Std.


Mittwoch, 19. Januar        Wf: Wolfgang Kratz Tel.: (0 21 91) 2 17 28                      N
Durch das Stinder- und Düsseltal zum Neandertaler
                           3 ½ Std.


Freitag, 21. Januar
Zwangloses Treffen der Wanderführer


Samstag, 22. Januar        Wf: Wolfgang Kratz Tel.: (0 21 91) 2 17 28                    N
Samstagmittag - kurz und nah
                                                                      3 Std.


Sonntag, 23. Januar      Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83                    N
Wo täglich die Marseillaise erklingt
                                                       4 ½ Std.


Mittwoch, 26. Januar        Wf: Gisela Frink, Tel.: (0 21 91) 7 47 82                         N
Ob am tiefsten Punkt Solingens Schnee liegt?
                                         3 Std.


Samstag, 29. Januar       Wf: Kurt Hübing, Tel.: (0 21 91) 69 15 85                        N
Vom Hauptbahnhof zum Haltepunkt
                                                            4 Std.


100 Jahre Bahnhof Remscheid

Der Remscheider Hauptbahnhof ist einer der wenigen Bahnhöfe einer deutschen Großstadt, der nie an ein Fernverkehrsnetz angeschlossen waren und er ist auch nicht der älteste der zahlreichen Remscheider Bahnhöfe. Es begann 1868: Die Bergisch Märkische Eisenbahn eröffnete am 1. September den ersten Abschnitt ihrer Strecke Barmen-Rittershausen (heute Oberbarmen) – Lennep – Opladen, zusammen mit einem Stich-Abzweig nach Remscheid, wodurch die Stadt Remscheid erstmals Eisenbahnanschluss erhielt. 1883 wurde der Bahnhof Remscheid mit einem Stich mit Hasten und 1896 nach Bliedinghausen (Güterverkehr) verbunden. Erst 1897 mit dem Bau der Müngstener Brücke gab es eine durchgehende Eisenbahnverbindung der drei bergischen Großstädte Wuppertal – Remscheid – Solingen. Die Strecke ist insgesamt 36 km lang.

Der Remscheider Bahnhof hieß zunächst Remscheid-Ost. Nachdem die Strecken zwischenzeitlich zweigleisig ausgebaut und der Lückenschluss zu Solingen hergestellt war, baute man 1911 ein neues repräsentatives Bahnhofsgebäude, den ersten Remscheider Hauptbahnhof. Bis 1911 nannte man die Gegend um den Bahnhof „An der Quatsche“, im Dritten Reich hieß der Platz vor dem Bahnhof „Adolf-Müller-Straße“. Ebenfalls 1911 baute man in Lennep ein neues Bahnhofsgebäude. Obwohl der Remscheider Hauptbahnhof infolge der ansässigen Stahlindustrie ein hohes Güteraufkommen hatte und er an Bedeutung zunahm, wurde die Lokstation und das entstehende Betriebswerk in den damals bedeutenderen Bahnhof Lennep verlegt. Lennep war wichtiger Knotenpunkt, man konnte über Wermelskirchen nach Opladen, über Hückeswagen, Marienheide nach Dieringhausen, über Krebsöge, Radevormwald nach Halver, über Ronsdorf nach Oberbarmen und später über Remscheid nach Ohligs reisen. Die Bedeutung des Remscheider Hauptbahnhofs blieb stets hinter der des Bahnhofs der damaligen Nachbarstadt (bis 1929) und des heutigen Stadtteils Lennep zurück, jedoch war er von der Eröffnung an bis zur Eingemeindung Lenneps der wichtigste Bahnhof auf dem Gebiet der Stadt Remscheid. Nach der Kriegszerstörung wurde das Bahnhofsgebäude in vereinfachter Form auf den noch verbliebenen Grundmauern wieder aufgebaut und am 14. August 1956 erneut eingeweiht. Mehrere Jahre lang war es Gegenstand heftiger Diskussionen. Da seitens der Bahn nur die nötigsten Arbeiten durchgeführt wurden, verschlechterte sich dessen Zustand immer weiter. Im Rahmen der Regionale 2006 wurde im Zuge der Sanierung der Regionalbahnstrecke RB 47 und der Bahnhöfe ein kompletter Abriss des alten Bahnhofs und der Neubau einer überdachten Haltestelle beschlossen. Seit Stilllegung der Strecke nach Hasten 1990 ist der Hauptbahnhof Remscheid nur noch Durchgangsbahnhof und ist mit der sparsamen Möbilierung zu einem Haltepunkt mutiert. Hoffentlich bleibt uns Wanderern dieser Haltepunkt und die Kursbuchstrecke RB 47 mit einer renovierten Müngstener Brücke noch lange erhalten.


Sonntag, 30. Januar        Wf: Elke Steinebach Tel.: (0 21 91) 2 36 22                    N
In die Quellgebiete Langenfelder Bäche  
                                                 4 Std.
Bezirkswanderung der SGV-Abt. Langenfeld/Monheim

Mittwoch, 2. Februar                                  
Nicht zu schnell und nicht zu weit
Wanderung 1                 Wf: Johann Hesz, Tel.: (0 21 91) 7 27 35                   X   N
Wanderung 2                 Wf: Walter Platte, ' (0 21 91) 7 13 62                          X   L


Samstag, 5. Februar          Wf: Edith Klüting, Tel.: (0 21 91) 8 13 95                     N
Über Solingen nach Burg a.d. Wupper   
                                                4 ½ Std.


Sonntag, 6. Februar         Wf: Karin Ekert, Tel.: (0 21 91) 66 05 42                 X   N
Winter zwischen Bever- und Wuppertalsperre   
                                 3 ½ Std.


Mittwoch, 9. Februar           Wf: Manfred Bau, Tel.: (0 21 96) 88 65 73                N
Besuch im Steffenshammer 
                                                                      3 Std.
Die Arbeitswelt unserer Großväter


Samstag, 12. Februar          Wf: Eberhard Fürbach, Tel.: (0 21 91) 7 25 91     X   N
Winter im Zillertal
                                                                                           3 Std.


Sonntag, 13. Februar           Wf: Elke Steinebach Tel.: (0 21 91) 2 36 22             N
100 m bis zur Zugspitze
                                                                               4 Std.

Die Zugspitze, mit 2962 m Deutschlands höchster Berg liegt genau 700 km von Remscheid entfernt. Die Zugspitze, die hier gemeint ist, findet man etwa 100 Meter über dem Tal der Wupper bei Müngsten, und zwar je nach Wochentag 80 bis 120 mal aus jeder Richtung über Deutschlands höchster Eisenbahnbrücke vorbeirattern.Sie gehört dem „Müngstener“, unserer Regionalbahnlinie (RB 47), die die drei bergischen Großstädte Wuppertal – Remscheid – Solingen seit 114 Jahren verbindet. In den zu dieser Jahreszeit unbelaubten Wäldern rund um die Müngstener Brücke kann man den einstweilen zur Schleichfahrt gezwungenen Zug gut beobachten und evtl. schöne Fotos machen. Vom Treffpunkt führt unser Weg durch ein Wohn- und Gewerbegebiet zu einem ehemaligen Wasserwerk. Im Grenzgebiet zu Wermelskirchen passieren wir die Freizeitanlage Eschbachtal, wo unter anderem jährlich einmal die Marathonläufer des Remscheider Röntgenlaufs ihr Ziel finden. Im weiteren Verlauf geht es bergauf, bergab über Bachläufe, durch Hofschaften, vorbei an Hämmern und Kotten in schöner Waldlandschaft dem Wupperlauf entgegen. Vorbei an schroffen Felsen und kleinen Wasserfällen haben wir bald unser Ziel erreicht und sind gespannt, aus welcher Fahrtrichtung wir die „Zugspitze“ als erstes wahrnehmen.


Mittwoch, 16. Februar           Wf: Gisela Frink, Tel.: (0 21 91) 7 47 82                 N
Von Schaberg entlang der Sengbachtalsperre nach Burg
                3 ½ Std.


Freitag, 18. Februar              Wf: Manfred Bau, Tel: (0 21 96) 88 65 73             N
Feierabendwanderung
                                                                           2 ½ Std.
Zur zweitältesten Trinkwasser-Talsperre Deutschlands


Samstag, 19. Februar          Wf: Christine Müller, Tel.: (0 21 91) 5 92 80 24        N
Von Mülheim / Ruhr bis Essen-Werden
                                                    5 Std.


Sonntag, 20. Februar         Wf: Wolfgang Kratz Tel.: (0 21 91) 2 17 28                 N
Durch das Sedentaler-Bachtal und die winterliche Heide
                   4 ½ Std.


Sonntag, 20. Februar        Wf: Manfred Bau, Tel.: (0 21 96) 88 65 73                       
Wandern mit Kindern                                                                                 2 ½ Std.
Spielend zu Remscheids höchstem Punkt


Mittwoch, 23. Februar        Wf: Helga Greb, Tel.: (0 21 96) 88 67 12                      N

Von Güldenwerth über Hüttenhammer nach Reinshagen                    2 ½ Std.

Samstag, 26. Februar        Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83                N

100 000 Volt für Remscheid                                                                           4 Std.

Zur Übertragung von großen Energiemengen über weite Strecken benutzt man Freileitungen. Bei einer Freileitung werden nichtisolierte Leiterseile verwendet. Wegen der Gefahr der elektrischen Be­rührung benötigen Frei­leitungen je nach Spannungshöhe einen Mindestabstand zur Erde, zu Bäumen oder Gebäudeteilen. Deshalb werden die Leiterseile mit Iso­latoren an Freileitungsmasten aus Stahl oder Beton aufgehängt.

Die erste Freileitung wurde 1909 in Amerika gebaut und bereits 1911 baute man die erste 110 KV – Pilot - Hoch­spannungs­freileitung in Europa. Sie führte vom brandenburgischen Lauch­hammer ins 45 km entfernte sächsische Riesa. Ab 1920 begann das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk (RWE) ein kom­plettes 110-KV-Freileitungsnetz aufzubauen, vorwiegend im Köln – Eifeler-, und Moselraum und im Ruhrgebiet.1922 war der Anschluss von Opladen bis Halfeshof hergestellt. In den folgenden Jahren wurde auch Remscheid erreicht. Der Strom kam vorzugsweise aus den neuen Kraftwerken im Rheinischen Braunkohletagebau. Aufgrund der fortschreitenden Industriealisierung und dem steigenden Energiebedarf baute man sukzessive einen Freileitungsring um die Stadt Remscheid mit Einspeisepunkten dorthin, wo der Strom gebraucht wurde. So erhielten schon recht früh die Firmen Mannesmann und BSI eigene Übergabe­stationen, wo die Spannung von 110 000 Volt auf die benötigte Betriebsspannung von 10 000 oder 25 000 Volt herunter transformiert wurde.

Weitere Einspeisungen gibt es für die Stadtwerke Remscheid in der Alexanderstraße, in Lennep, in Überfeld, in Hammesberg, in Luckhausen und Reinshagen. Wo man auch immer unsere Stadt verlässt, stößt man immer irgendwie auf diese Freileitungstraße. Wir wollen ihrem Verlauf ein Stück folgen und schauen „wo der Saft herkommt“.


Sonntag, 27. Februar       Wf: Rolf Altmann, Tel.: (0 21 91) 5 51 59                   A   N

Eine gestohlene Hostie und Bienen lassen ein Gotteshaus entstehen  4 Std.


Mittwoch, 2. März
Nicht zu schnell und nicht zu weit                                                                                                    

Wanderung 1        Wf: Christa Ley, Tel.: (0 21 91) 5 59 62                  N
Wanderung 2         Wf: Gerd-Diether Förster, Tel.: (02196) 88 67 10    N


Samstag, 5. März 2011
100. Jahreshauptversammlung im Restaurant „Mebusmühle“, Beginn 15.00 Uhr

Ich lade alle Mitglieder herzlich ein und bitte um rege Beteiligung

Jürgen Flöttmann


Sonntag, 6. März       Wf: Jürgen Flöttmann, Tel.: (0 21 92) 55 38               X   N
Unterwegs im Talsperrenland von Bever und Wupper 
                 3 ½ Std.


Mittwoch, 9. März       Wf: Christine Müller, Tel.: (0 21 91) 5 92 80 24                N
Zum Hunterwasser-Kindergarten in Wülfrath
                                    3 ½ Std.

Friedensreich Hundertwasser, Maler, Architekt, Designer, Naturschützer und Lebenskünstler wurde am 15. Dezember 1928 in Wien geboren. Er starb am 19. Januar 2000 auf der Überfahrt der Queen Mary II von Neuseeland, seinem letzten Lebensmittelpunkt, nach Europa an Herzversagen. Dazwischen liegt ein reiches, künstleri­sches, kreatives, und schillerndes Leben. Hundertwasser, Montessori-Schüler, dessen Geburtsname Friedrich Stowasser war, reiste sehr viel und lebte zeitweise in Marokko, Tunesien, Italien, Frankreich und zuletzt in Neuseeland. Er entwarf Plakate (XX. Olympische Spiele 1972 München),  Fahnen, Münzen, Bücher (Hundertwasserbibel), Briefmarken, arbeitete als Filme­macher und später als selbsternannter Architekt.1982 gestaltete er die Fassade der Rosenthal-Fabrik in Selb und danach sehr viele Gebäude jeglicher Art auf der ganzen Welt in seiner ihm eigenen Art, die ihn einmalig und weltberühmt gemacht hatten. „Gottlos und unmoralisch“ nannte er die geraden Wände und Linien des zeitgenössischen Häuserbaus. Auch in Deutschland hat er zahlreiche Objekte geplant oder gestaltet. Dazu gehören unter anderem das Luther-Gymnasium in Wittenberg, das Projekt „Wohnen unterm Regenturm“ in Plochingen, die Grüne Zitadelle in Magdeburg, den  Hundert­wasser­bahnhof in Uelzen und als eines der letzten von ihm abgesegneten Projekte die Wohnanlage „Düsseler Tor“ in Wülfrath, die von dem mit  ihm befreundeten Plochinger Architekt Heinz M. Spring­mann als „Mittler“ umgesetzt wurde. Herzstück dieser Anlage ist ein Kindergarten für 100 Kinder in vier Gruppen. Das gesamte Ensemble ist reinster Hundertwasser-Stil: Geschwungene Linienführung bis hin zu spiralförmigen Räumen, variantenreiche Bogenfenster, zarte Pastelltöne an allen Fassaden ebenso wie leuchtendes Blau und Gold und vor allem viel Grün. Und der Meister hat dem Ganzen selbst die Krone aufgesetzt. Eine von ihm entworfene goldene Zwiebelkuppel für den Kindergarten „Düsseler Tor“ ist sein Geschenk an die Kinder der Stadt Wülfrath.


Samstag, 12. März          Wf: Eberhard Fürbach, Tel.: (0 21 91) 7 25 91       X   N
Durch den Saalscheid zum Oberlauf der Gelpe  
                               3 ½ Std.


Sonntag, 13. März            Wf: Christine Müller, Tel.: (0 21 91) 5 92 80 24          N
Rund um Erkrath  
                                                                                  4 ½ Std.


Sonntag, 13. März         Wf: Elke Steinebach Tel.: (0 21 91) 2 36 22                    
Matinee Operette und Musical
Konzert Paul-Volkmann-Chor und Kammerchor Remscheid im Vaßbendersaal

Ltg.: Gus Anton


Mittwoch, 16. März         Wf: Gisela Frink, Tel.: (0 21 91) 7 47 82                    N
100 000 wilde Krokusse auf dem Nützenberg  
                                   4 Std.

Die Regionale 2006 war ein gemeinsames Arbeitsprogramm der drei Bergischen Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal mit dem Ziel, den regionalen Strukturwandel bis zum Jahr 2006 zu fördern. Die Regionale wurde vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Wuppertal konzentrierte sich mit seiner Ent­wicklungs­arbeit auf den städtischen Talraum entlang der Wupper wie Döppersberg, Freiraum Wupper­ufer, Wupper­taler Zoo, Engelsgarten und Opern­vorplatz sowie historische Parks und Wuppertaler Türme. So wurde auch der Nützenbergpark im Westen der Stadt auf dem 260 m hohen Nützenberg rund um den Weyerbuschturm aufgefrischt und mit über 100 000 wilden Krokussen neu bepflanzt. Die Wild-Krokusse haben ihren Standort gut angenommen und vermehren sich von Jahr zu Jahr, so dass der Park jedes Frühjahr (dieses Mal auch für uns) wieder blau-lila leuchten kann.


Freitag, 18. März        Wf: Manfred Bau, Tel: (0 21 96) 88 65 73                     N
Feierabendwanderung    
                                                                     2 ½ Std.
Durch den Reinshagener Wald


Samstag, 19. März     Wf: Manfred Dietrich, Tel.: (0 21 91) 8 36 91                  N
Auf dem Residenzenweg  
                                                                        4 Std.
4. Etappe: Vom Kloster zur Grafenstadt


Sonntag, 20. März      Wf: Karin Ekert, Tel.: (0 21 91) 66 05 42                         N
Eine Saline – und Berge, Berge, Berge! 
                                             3 ½ Std.


Sonntag, 20. März        Wf: Manfred Bau, Tel.: (0 21 96) 88 65 73                       
Wandern mit Kindern                                                                             2 ½ Std.
Winter ade, Frühling juchhe


Mittwoch, 23. März       Wf: Christa Ley, Tel.: (0 21 91) 5 59 62                          N
Vorfrühling an der Wupper
                                                                       3 Std


Samstag, 26. März      Wf: Wolfgang Kratz Tel.: (0 21 91) 2 17 28                     N
Alte Mühlen zwischen Hückeswagen und Wermelskirchen
                 5 Std.


Sonntag, 27. März        Wf: Kurt Hübing, Tel.: (0 21 91) 69 15 85                       N
Frühling im Ruhrtal zwischen Mülheim und Essen-Werden
                  5 Std.


Mittwoch, 30. März       Wf: Gisela Frink, Tel.: (0 21 91) 7 47 82                         N
Vom größten Binnenhafen Europas über die Grüne Route Ruhr
       3 ½ Std.


Samstag, 02. April
Zirkusfest zum 100. Schulgeburtstag

Kurz vor Redaktionsschluss für KOMM MIT erreichte uns noch eine freudige Nachricht. Es gibt in diesem Jahr ein weiteres Geburtstagskind, welches 100 Jahre alt wird. Am 3. April 1911 weihte der damalige Bürgermeister der selbständigen Stadt Lüttringhausen, Richard Gertenbach, die „neue Schule am Neuenhof“, heute Adolf-Clarenbach-Grundschule, ein. Sie löste die veraltete Bezirksschule Garschagen ab.  Aus diesem Anlass plant der Schulverein eine Jahrhundert-Schul-Ausstellung in den Klassenräumen und die Schulkinder feiern ein großes Zirkusfest mit dem Zirkus Casselly.
Wir werden im Rahmen einer Kinderwanderung dort hin wandern, gratulieren und mitfeiern.

Manfred Bau

 


Eine Institution tritt ab

„Auf Wanderstrecken des SGV und des Kölner Eifelvereins“, hieß der Titel einer Wanderung unserer Abteilung am 18. November 1970. Der Treffpunkt war um 8.30 Uhr in Altenberg, Domvorplatz. Die damals sehr junge Wanderführerin hieß Hanna Schmidt und sie hatte sich 22 km für ihre erste Wanderung vorgenommen. Seit dieser Zeit stand Hanna Schmidt 62 mal als Wanderführerin in unserem Programmheft.

Sehr viel häufiger aber war sie Begleiterin und Co-Wanderführerin auf vielen unvergessenen Berg-, Wander-, und Radfahrfreizeiten, die unter Hanna u. Egon Schmidt angezeigt waren, mitverantwortlich. Außerdem war sie jahrelang als Radwanderführerin aktiv und Schriftführerin im SGV- Bezirk Bergisches Land.

Hanna´s eigene Wanderungen waren stets sorgfältig ausgedacht und optimal vorbereitet. Sie hatte ein feines Gespür für Titel und Themen und bot ihre Wanderungen fein dosiert zum rechten Zeitpunkt an. An Vergangenes erinnerte zum Beispiel die Wanderung „Einmal noch die Schulbank drücken“ und „Der Euro startet – wir starten auch“ ließ uns in die Zukunft schauen.

Wir erinnern uns an: „Reizebeil und Primekeskopf“, „Kopf hoch – wer findet den Schwan?“, „Der öffentliche Wasserhahn“,  „Wo kommen die leckeren Forelle her?“, „Damit uns ein Licht aufgeht“, „Melken und Backen“, Vom Zwönitzer Eck ins Paradies, „Advent bei Hase und Reh“ und viele weitere Wanderungen weckten großes Interesse. 1826 km sind zusammengekommen, 307 Stunden waren 972 Teilnehmer mit Hanna unterwegs. Nun soll Schluss sein?? 

Schade Danke Hanna! 

Der Vorstand


10. Röntgenlauf 2010

Versorgungsstand zum Röntgenlauf

Die SGV-Verpflegungsmannschaft wartet auf den ersten 100 km-Läufer und die Ultra-Läufer. Ein eingespieltes Team, das den Sportlern Getränke und Müslieriegel anbietet.

Allen Helfern des 10. Röntgenlaufs sagen wir im Namen des Röntgen Sport Clubs herzlichen Dank für den aktiven Einsatz. Bei den positiven Rückmeldungen vieler Sportler wurde besonders die gute Verpflegung hervorgehoben.

 

Jürgen Flöttmann


KommMit-April.jpg

Samstag, 2. April    Wf: Manfred Bau, Tel.: (0 21 96) 88 65 73  X N  2 ½ Std.
Wandern mit Kindern                                                                                    
Schüler machen Zirkus, 100 Jahre Adolf-Clarenbach-Schule


Sonntag, 3. April Wf: Christine Müller, Tel.: (0 21 91) 5 92 80 24   N
Von Essen nach Velbert
   5 Std.


Samstag, 9. April         Wf: Jürgen Flöttmann, Tel.: (0 21 92) 55 38 L
Wir pflanzen 100 Bäume
100 Jahre SGV-Abteilung Remscheid


Sonntag, 10. April        Wf: Kurt Hübing, Tel.: (0 21 91) 69 15 85   A N
Frühling an der Neye-Talsperre
  4 ½ Std.


Mittwoch, 13. April     Wf: Wolfgang Kratz Tel.: (0 21 91) 2 17 28    N
Durch Krupp- und Heissiwald
    3 ½ Std.

Freitag, 15. April
Zwangloses Treffen der Wanderführer


Sonderveranstaltung: Wanderung auf dem Bergischen Weg in 5 Etappen
Samstag, 16. April       Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83                       Rü
Von Essen nach Velbert (Bergischer Weg, 1. Etappe) 
                               5 ½ Std.


Sonntag, 17. April      Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83                           
Von Velbert nach W-Cronenberg (Bergischer Weg, 2. Etappe)  
                   6 Std.


Montag, 18. April       Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83                            
Von W-Cronenberg nach Hilgen (Bergischer Weg, 3. Etappe)  
                 5 ½ Std.


Dienstag, 19. April     Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83                            
Von Hilgen nach Kürten-Biesfeld (Bergischer Weg, 4. Etappe) 
                 5 ½ Std.


Mittwoch, 20. April       Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83                          
Von Kürten-Biesfeld nach Overath-Marialinden (Berg. Weg, 5. Etappe)
  5 ½ Std.


Sonntag, 17. April           Wf: Jürgen Flöttmann, Tel.: (0 21 92) 55 38                   R A N
Zum Ruhrgebietswandertag nach Bottrop                                                      65 km


Mittwoch, 20. April          Wf: Kurt Frößler, Tel.: (0 21 91) 8 33 79                            X  N
Die Wupper immer im Blick  
                                                                           3 ½ Std.


Samstag, 23. April         Wf: Edith Klüting, Tel.: (0 21 91) 8 13 95    X   N
Über Remscheids Höhen
    4 Std.


Mittwoch, 27. April        Wf: Walter Platte, Tel.: (0 21 91) 7 13 62                            X   N
Zum Waffelessen nach Oberönkfeld 
                                                            3 ½ Std.


Samstag, 30. April       Wf: Karin Ekert, Tel.: (0 21 91) 66 05 42                                   N
Ein Jahrmarkt wie vor 100 Jahren 
                                                                      2 Std.
Zum Freilichtmuseum Kommern
                                                     Aufenthalt: 3 ½ Std.

Sonntag, 1. Mai  Wf: Kurt Frößler, Tel.: (0 21 91) 8 33 79   N 3 ½ Std.
Sonne, Wind und 100 Segel

Zum Ansegeln an die Bevertalsperre

Die Bevertalsperre gehört zum sogenannten Bever­block, einem Stollensystem, welches die Bever-Talsper­re mit der benachbarten Neye-Talsperre, der Schevelin­ger Talsperre und dem Mühlenteich bei Wasserfuhr ver­bindet. Der Nutzen dieser Vernetzung liegt in der Erwei­terung des Einzugsgebietes für die Bevertalsperre, mit dem Hintergrund, überschüssiges Wasser der kleineren Talsperren an die sehr viel größere Bevertalsperre abzugeben, damit es von dort aus kontrolliert und be­darfsgerecht (Hoch- und Niedrigwasserschutz) der Wupper zugeführt werden kann.

Die Bevertalsperre wurde von 1935 bis 1938 gebaut. Sie ist nach der Großen Dhünn-Talsperre (81 Mio. m3), der Wiehltalsperre (31 Mio. m3) und der Wuppertalsperre (25 Mio m3) mit 23 Mio. m3 Stauinhalt die viertgrößte Talsperre im Bergischen Land. Anders als die beiden größeren Talsperren dient sie nicht der Trink­wasserversorgung. Bei voll auf­gestautem Wasser stehen 200 ha Wasserfläche bei maximal 30 m Wasser­tiefe zur Verfügung. Deshalb eignet sich die Bever­talsperre für alle Arten von Wassersport. Außer Surfen, Rudern, Tauchen und Schwim­men wird hier der Segelsport groß geschrie­ben. Es gibt an der Bever-Talsperre drei Se­gel­vereine und eine Segelschule. Über 350 Wasserliegeplätze, überwiegend mit Slip­anla­gen ausgestattet, beherbergen zahlreiche Se­gel­boote sowie Paddel,- Ruder- und Tretboote. Auch zu anderen Freizeitaktivitäten, wie An­geln, Camping, Reiten und Wandern, lädt das Beverrevier ein.
Einmal im Jahr, quasi zur Saison­eröffnung, findet am 1.Mai das traditionelle Ansegeln, eine Regatta aller Segel­boot­klassen, statt. Pünktlich um 13:00 Uhr geht es los. Wir wandern hin und wollen uns dieses schöne Schauspiel ansehen. Wir hoffen auf Sonne, die Segler auf Wind und der Veranstalter auf mindestens 100 Segel.


Samstag, 7. Mai   Wf: Eberhard Fürbach, Tel.: (0 21 91) 7 25 91   N  4 ½ Std.
Frühling im Helenental


Sonntag, 8. Mai   Wf: Kurt Hübing, Tel.: (0 21 91) 69 15 85  Rü 5 ½ Std.
Auf dem Ahr - Vennweg von Ahrweiler nach Altenahr


Montag, 9. Mai    Wf: Bernd Schimmel, Tel.: (0 21 91) 5 20 73  R X N 2 – 3 Std.
Radeln für Genießer


Samstag, 14.Mai bis Sonntag, 22. Mai    Wf: Karin Ekert, Tel.: (0 21 91) 66 05 42
Eifelgold und 100 Vulkane
Streckenwanderung durch die Vulkaneifel, mit Gepäcktransport,
nur für angemeldete Teilnehmer


Samstag, 14. Mai   Wf: Elke Steinebach Tel.: (0 21 91) 2 36 22  N  2 Std.
100 Jahr - Feier der SGV-Abteilung Wuppertal
Wir sind eingeladen und feiern mit


Sonntag, 15. Mai  Wf: Michael Stollwerk, Tel.: (0 21 91) 5 91 29 37  X  N   4 ½ Std.
Bachtäler rund um Cronenberg


Mittwoch, 18. Mai   Wf: Wolfgang Kratz Tel.: (0 21 91) 2 17 28  N  3 ½ Std.
Zum längsten Behandlungszimmer Deutschlands


Samstag, 21. Mai  Wf: Wolfgang Kratz Tel.: (0 21 91) 2 17 28   N  4 ½ Std.
Schöner als Fliegen

Wandern auf dem Sauerländer Höhenflug


Sonntag, 22. Mai   Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83   R   N  65 km
„grand canal du nord“
Auf den Spuren Bonapartes


Sonntag, 22. Mai   Wf: Manfred Bau, Tel.: (0 21 96) 88 65 73   X   N   2 ½ Std.
Wandern mit Kindern

Zu Uhu und anderen Vögeln


Mittwoch, 25. Mai   Wf: Christa Ley, Tel.: (0 21 91) 5 59 62  N  3 Std.
Von der Bleiche über Konradswüste zum schönen Aussichtspunkt


Samstag, 28. Mai      Wf: Eberhard Fürbach, Tel.: (0 21 91) 7 25 91   N   5 Std.
100 Bäume dieser Welt
Wanderung ins Arboretum Burgholz

Das Wuppertaler Forstrevier Burgholz unterstand ab 1951 der Obhut des Forst­amtmanns Heinrich Hogrebe. Dieser suchte Verbesserung des durch Abholzung in der Nachkriegszeit stark in Mitleidenschaft geratenen Forst­reviers zu erreichen. Er pflanzte Setzlinge regional untypischer Baumarten, die er von seinen Reisen mitbrachte oder die er sich zuschicken ließ. So entstand ab 1955 das Arboretum (Gehölzsammlung). Am Anfang standen seine Kollegen und Vorgesetzten seinen Bemühun­gen kritisch gegenüber. Trotzdem wuchsen dort bald exotische Bäume aus vier Kontinenten.

Ab 1972 wurde aus den bis dahin eher geduldeten Anpflanzungen ein offizielles Projekt des Landes NRW. Es wurden auf einer Fläche von 250 ha fremd­ländische Baumarten angepflanzt und wissenschaftlich auf ihr Wachstum in unseren Breiten und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Schadstoffen untersucht, ein Forschungsprojekt, welches im Hinblick auf einen möglichen Klimawandel inzwischen besondere Bedeutung erlangt hat.

Beobachtungen zeigen, dass die Orkane Wiebke und Vivian (1990) sowie Kyrill (2007) im Arboretum keine nennenswerten Schäden angerichtet haben. Die Betrachtung der „Exoten“ auf ihre dauerhafte Verwendung in einer Zeit des globalen Klimawandels wird für die Zukunft zunehmend wichtiger.
Am 26. Mai 1999 wurde durch die Landesministerin Bärbel Höhn der sogenannte Exotenwald im Ar­boretum Burgholz eröffnet. Die drei großflächigen Anbauflächen mit Baumarten aus drei Kontinenten wur­den durch vier thematische Rundwanderwege für die Öffentlichkeit erschlossen. Viele der über 130 fremdländischen Baumarten werden mittels Beschilderung vorgestellt.

Wanderweg 1,     Logo „Mammutbaum“, befasst sich mit Gehölzen aus Nordamerika.
Wanderweg 2,     Logo „Esskastanienblatt“, zeigt Baumarten aus Europa und Kleinasien.
Wanderweg 3,     Logo „Kuchenbaum“, ist Gehölzen vorwiegend aus Asien gewidmet.
Wanderweg 4,     Logo „Kiefernzapfen“, bietet einen einführenden Blick auf die Vielfalt der Vegetation im Burgholz.
Das Arboretum erstreckt sich über Höhenlagen zwischen 120 und 304 m über NN. Jahresniederschlagsmengen von 1200 mm/qm und Jahres­durchschnittstemperaturen von + 80C mit einer Vegetationszeit zwischen 155 und 160 Tagen bieten für das Wachstum vieler Baumarten günstige Voraussetzungen.

Geologisch zählt das Burgholz zum Remscheider Sattel im Rheinischen Schiefergebirge. Aus­gangs­gesteine sind Sedimente eines Flachmeeres aus dem Unter- und Mitteldevon, die vor 400 bis 300 Millionen Jahren gebildet wurden.


Sonntag, 29. Mai   Wf: Kurt Hübing, Tel.: (0 21 91) 69 15 85    L, Aufenthalt: 5 Std.
Zur Bundesgartenschau in Koblenz

Sonntag, 5. Juni     Wf: Karin Ekert, Tel.: (0 21 91) 66 05 42     5 ½ Std.
Zu Besuch bei Wanderfreunden in Iserlohn-Letmathe


Mittwoch, 8. Juni   Wf: Christine Müller, Tel.: (0 21 91) 5 92 80 24   N  3 ½ Std.
Von Cronenberg zum Zoologischen Garten  
                                                       


Samstag, 11. Juni  Wf: Christine Müller, Tel.: (0 21 91) 5 92 80 24  X   N  5 ½ Std.
Die Wupper und ihre Seitentäler bei Leichlingen

Pfingstsonntag, 12. Juni   Wf: Elke Steinebach Tel.: (0 21 91) 2 36 22 4 Std.
„Wasser marsch“ - Entlang der Hückeswagener Gewässer


Mittwoch, 15. Juni  Wf: Helga Greb, Tel.: (0 21 96 )88 67 12   N   2½ Std.
Wandern und Grillen
Forstwirtschaft im FFH-Gebiet Wupperhänge


Freitag, 17. Juni  Wf: Manfred Bau, Tel: (0 21 96) 88 65 73  X N  2 ½ Std.
Feierabendwanderung
Zwischen Stadion und Wupper


Samstag, 18. Juni   Wf: Manfred Dietrich, Tel.: (0 21 91) 8 36 91  N   4 ½ Std.
Auf dem Residenzenweg
5. Etappe: Vom Bergischen am Großen See vorbei ins Märkische


Sonntag, 19. Juni  Wf: Wolfgang Kratz Tel.: (0 21 91) 2 17 28   5 Std.
Ob Frauchen mit nach Herchen geht?


Sonntag, 19. Juni Wf: Manfred Bau, Tel.: (0 21 96) 88 65 73 X N  2 ½ Std.
Wandern mit Kindern
Auf Spielplatzsuche


Mittwoch, 22. Juni  Wf: Helga Greb / Gerd-Diether Förster, Tel.: (02196) 88 67 10    L

100 km bis zur Zentrale

Das Ziel unserer Busfahrt ist Arnsberg. Der gut erhaltene histori­sche Stadtkern liegt in einer 360°Schleife über der Ruhr auf dem Berg. Wie fast überall tobten sich im 16. Jahrhundert mal die Bayern, aber auch Westfalen und Preußen in den Städten aus. So ist der Neumarkt ein ehemals preußischer Exerzierplatz und die Auferstehungskirche das älteste ev. Bauwerk im Sauerland. Wie immer bei den Preußen wird der klassizistische Stil Karl Friedrich Schinkel zugeordnet.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Stadt zur Gerichts- und Verwaltungsstadt. Noch heute gibt sie einem der fünf Regierungsbezirke Nordrhein Westfalens ihren Namen und strahlt das Flair und den Charme gut betuchten Beamten- und Bürgertums aus.
Wir werden an einer Stadtführung mit dem Titel „Bei den Grafen, Kurfürsten und Preußen“ teilneh­men. Mich wundert es, dass die Sachsen hier wohl wenig mitgemischt haben sollen.
Doch wir wollen zur „Zentrale.“
Dies ist die Hauptgeschäftsstelle des SGV. Im Jahre 1955 wurde das Anwesen als Jugend­bildungs­stätte „Wilhelm Münker“ gekauft. 1980 wurde es erstmals erweitert und 1992 um das Natur­schutz­zentrum ergänzt. 1996 zog dann die Hauptgeschäftsstelle von Hagen in die Zentrale.
Der Geschäftsführer Benno W. Ecker wird uns einen Überblick darüber geben, „ob und wie“ alles er­halten werden kann. Brandschutzmaßnahmen wurden abgeschlossen, es stehen aber noch Moderni­sierungsmaßnahmen größeren Umfangs an.
Mittags gibt es zur Stärkung eine Suppe. Wir machen eine leichte Wanderung zum Aussichtspunkt Hasen­winkel. Hier bietet sich ein herrlicher Ausblick ins Ruhr­tal und über die Höhen des Arnsberger Waldes.
Durch unser schönes Bergisches Land fahren wir heim­wärts. Verschiedene Talsperren liegen an unserem Weg und eine Einkehr zu Kaffee und Kuchen werden wir ansteuern.
Gegen 18 Uhr erreichen wir Lennep.
Die Fahrtkosten übernimmt die Vereinskasse.
Für Stadtführung, Mittagessen und Kaffeetrinken ist ein Betrag von € 20,00 im Bus zu zahlen.


Donnerstag (Fronleichnam), 23. Juni    Wf: Edgar Schulz, Tel.: (0 21 91) 6 42 66  R A N  70 km
Radtour auf der „100 Schlösser-Route“                                                           

Vergangene Epochen werden im Münsterland wieder lebendig: Mehr als 100 Bur­gen, Schlösser und Herrensitze liegen wie auf Perlenschnüren aufgereiht. Nicht nur deshalb gilt die „100 Schlösser Route“ als eine Königin unter den deutschen Rad­routen. Die „100 Schlösser Route“ ist nun sogar selbst „geadelt“ worden – ausgezeichnet als ADFC- Qualitätsroute mit vier Sternen.
Die „100 Schlösser Route“ führt quer durch das 6.500 km2 große Münsterland. Der 960 km lange Radwanderweg schlängelt sich, weitgehend abseits von Autostrassen, über Münsterländer Pättkes und Wirtschaftswege.
Der Radweg ist in vier miteinander verbundene, nach den Himmelsrichtungen benannte Rundkurse zwischen 210 – 310 km Länge aufgeteilt. Die Wegstrecke ist meist eben, nur auf dem Nordkurs in Bereichen der Baumberge und des Tecklenburger Landes gibt es einige Steigungen. Hier gilt es immerhin 809 Höhenmeter zu überwinden.
Die Route hatte nicht immer das heutige Aussehen. Gestartet wurde 1987 mit einem Rundkurs von 880 km. Mitte der 90er Jahre war daraus eine noch viel stärker gewundene Hauptroute von insge­samt 1.260 km Länge durch das ganze Münsterland geworden. 2008 wurde die Route überarbeitet und kompakter gestaltet und erhielt so die heutige Führung mit inzwischen weit mehr als 100 Schlös­sern, Burgen, Herrensitzen und Gräftenhöfen.
Wir radeln so, wie man sich das Münsterland vorstellt, auf ebenen Wegen von Ascheberg an Schloß Westerwinkel vorbei nach Schloß Nordkirchen.
Schloß Nordkirchen wird wegen seiner Ausmaße, der barocken Gestaltung und der prächtigen Gartenanlage auch als das „Westfälische Versailles“ bezeichnet. Es ist das größte Wasserschloß Westfalens, Eigentum des Landes NRW und wird als Fachhochschule für Finanzen genutzt.
Wir fahren weiter nach Lüdinghausen, dem Standort von drei Wasserburgen, die jeweils mit einer Gräften­anlage (Wassergraben) umgeben sind.
Nach einer Einkehr im Bauerncafe´ machen wir uns, vorbei an Schloß Senden, auf den Rückweg.


Samstag, 25. Juni  Wf: Gisela Frink, Tel.: (0 21 91) 7 47 82 N  3 Std.
Rundweg um Westhausen


Sonntag, 26. Juni  Wf: Karin Ekert, Tel.: (0 21 91) 66 05 42    4 Std.
„Lennep trifft sich“
Zum Sommerfest ins Augusta-Hardt-Heim


Mittwoch, 29. Juni   Wf: Elke Steinebach Tel.: (0 21 91) 2 36 22    L  Aufenthalt: 4 Std.
E’ne Besuch im Zoo ...in Duisburg


KOmmMit-Juli.jpg

Samstag, 2. Juli   Wf: Wolfgang Kratz Tel.: (0 21 91) 2 17 28  Rü 5 ½ Std.
Durch das Stinder- und Düsseltal


Samstag, 2. Juli   Wf: Elke Steinebach Tel.: (0 21 91) 2 36 22    N  3 Std.
Wenn Träume Brücken schlagen
Wanderung zu Shakepeares „Ein Sommernachtstraum“ im Brückenpark Müngsten


Sonntag, 3. Juli  Wf: Elke Steinebach Tel.: (0 21 91) 2 36 22   N  2 Std.
Wo der Handschlag noch gilt
Besuch der Lüttringhauser Heimatspiele


Samstag, 9. Juli   Wf: Mirko Kleeb, Tel.: (0 15 77) 2 52 91 29   N 2 ½ Std.
Wandern mit Kindern                                                                                        
Die Suche nach dem Flusskrebs


Sonntag, 10. Juli
SGV-Abteilung Remscheid –100 Jahre unterwegs–
Sternwanderung

Wanderung 1 Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83   N   2 Std.
Der Remscheids höchsten Punkt           

Wanderung 2   Wf: Manfred Bau, Tel.: (0 21 96) 88 65 73   N  2 ½ Std.
Durch das Diepmannsbachtal

Wanderung 3   Wf: Karin Ekert, Tel.: (0 21 91) 66 05 42   N  2 ½ Std.
Durch den Schmittenbusch

Wanderung 4   Wf: Eberhard Fürbach, Tel.: (0 21 91) 7 25 91   N  2 ½ Std.
Rund um den Hohenhagen


Sonntag, 10 Juli

Leitg.: Jürgen Flöttmann, Tel.: (0 21 92) 55 38

Festprogramm

Einlass: ab 11.00 Uhr in der Sophie-Scholl-Schule, Hohenhagener Straße 27

Moderator: Jürgen Sauer

12.00 Uhr        Eintreffen der Wanderer und Gäste
13.00 Uhr        Kleiner Chor des RMC Germania

Leitung:  Jürgen Kohlgrüber

13.10 Uhr       Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Jürgen Flöttmann
13.20 Uhr       Die „Artistic Jumpers“
13.45 Uhr       Grußworte: Herr Aloys Steppuhn, Präsident SGV, Frau Beate Wilding, OB Remscheid
14.00 Uhr       Die Germania singt
14.15 Uhr       „So begann es“ – SGV 1911 bis 1967 Rolf Altmann
14.30 Uhr       „Alles in Roth“ zaubert
14.45 Uhr       „Steil bergauf“ – SGV ab 1968 Egon Schmidt
15.00 Uhr       „Die Drehorgeln“ spielen auf
15.15 Uhr       „Neue Ziele“ entdeckt die Abteilung Egon Schmidt
15.30 Uhr       Harfe und Flöte spielen Tschaikowski Mareike und Sophie
15.45 Uhr       Die Räder, die Stöcke und die Zukunft Egon Schmidt und Jürgen Flöttmann
16.00 Uhr      „Die Drehorgeln“ spielen auf
16.30 Uhr       Gemeinsames Singen und Ende der offiziellen Veranstaltung

Für Speisen (Kuchenbüfett und Herzhaftes) sowie für Getränke ist gesorgt.
Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, an dieser Festveranstaltung teilzunehmen.


Mittwoch, 13. Juli

Wf: Wolfgang Kratz Tel.: (0 21 91) 2 17 28                                                                       N

Vom Röhrenwerk zur alten Schuhfabrik                                                             2 ½ Std.


Samstag, 16. Juli     Wf: Kurt Hübing, Tel.: (0 21 91) 69 15 85         A Rü
Der Wald südlich von Engelskirchen                                              5 Std.


Sonntag, 17. Juli   Wf: Michael Stollwerk, Tel.: (0 21 91) 5 91 29 37   N  4 ½ Std.
Über den Wahlberg


Mittwoch, 20. Juli   Wf: Gisela Frink, Tel.: (0 21 91) 7 47 82    N 4 ½ Std.
Über die Korkenziehertrasse zum Botanischen Garten und zur Heidberger Mühle


Freitag, 22. Juli  Wf: Rolf Altmann, Tel.: (0 21 91) 5 51 59         X N, 2 ½ Std.
Feierabendwanderung
Spuren jüdischer Mitbürger im „Dorp“


Samstag, 23. Juli    Wf: Christa Ley, Tel.: (0 21 91) 5 59 62     N,  2 Std.
Zur 100-jährigen Turnhalle Goldenberg

Im Remscheider Ortsteil Goldenberg gibt es nicht nur eine der ältesten Schulen Remscheids, hier be­treibt auch der bereits 1892 gegründete Goldenberger Turnverein eine vereinseigene Turnhalle, die zeitgleich mit unserer SGV-Abteilung 100 Jahre alt wird und die pünkt­lich zum Jubiläum aufwändig renoviert worden ist.

Nachdem der Goldenberger Turnverein bis 1910 in verschiedenen Gast­haussälen seine Turnübungen abhalten musste, kam der in jungen Jahren nach Österreich ausgewanderte und dort zu Wohl­stand gekommene Adolf Westen dem Verein zu Hilfe. Er stif­tete „zu Nutz und Frommen des Vereins und des Schulbezirks Goldenberg“ 65 000 Reichsmark zum Bau ei­ner eigenen Turnhalle. Damit war der Verein im Jahre 1911 unerwartet schnell Eigentümer eines stolzen Bauwerks ge­worden, das seitdem ein markanter Mittelpunkt von Goldenberg ist. Inzwischen unter Denkmalschutz ge­stellt, wird die Halle neben dem Verein im Sinne des Stifters auch von der benachbarten Schule und anderen Vereinen für Veranstaltungen genutzt.

Ist doch die Turnhalle in ihrer Struktur eine glückliche Kombination von Übungsstätte und Festsaal bis auf den heutigen Tag geblieben. Wir sind eingeladen, wollen das markante Gebäude, welches fast jeder von außen kennt, auch einmal von innen kennenlernen. Wir wandern am Samstag, 23.07. ab dem Lüttringhauser Rathaus in ca. 2 Stunden zur Turnhalle Goldenberg und werden in den 2010 frisch renovierten Räumen Kaffee trinken und vielleicht feststellen, das beide, der Goldenberger Turnverein und der SGV Remscheid dank engagierter Mitglieder 100 Jahre jung geblieben sind.


Sonntag, 24. Juli   Wf: Christine Müller, Tel.: (0 21 91) 5 92 80 24  Rü  5 Std.
Rechts der Winterberg und links die Große Kuh


Mittwoch, 27. Juli    Wf: Christa Ley, Tel.: (0 21 91) 5 59 62  N 3 Std.
Über den Ehrenberg                   


Samstag, 30.Juli Wf: Gisela Frink, Tel.: (0 21 91) 7 47 82   N 4 Std.
Die Kirche von Gruiten und ihre Geschichte

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Freitag, 5. August   Wf: Manfred Bau, Tel: (0 21 96) 88 65 73  X   N   2 ½ Std.
Feierabendwanderung                                                                                        
Einmal tief durchatmen


Samstag, 6. August   Wf: Egon Schmidt, Tel.: (0 21 91) 5 42 33  X   N  4 ½ Std.
Wandern wie vor 100 Jahren?
100 Jahre besteht die Abteilung Remscheid im Sauerländischen Gebirgsverein! Da muss die Frage erlaubt sein: „Wie war das denn damals, als sich 14 honorige Bürger zusammentaten und eine neue Abteilung aus der Taufe hoben?“ Die meisten von ihnen waren vorher schon Mitglieder in anderen SGV-Abteilungen geworden, sie wollten aber jetzt „was Eigenes“ auf die Beine stellen. Leider sagt unsere Chronik nichts darüber aus, wie und wo in den ersten Jahren gewandert worden ist – nur in der Satzung waren hierzu strenge Grundsätze festgeschrieben! Erst für 1921 – sozusagen zum „Zehnjährigen“ – enthält die Chronik Informationen über einen Wander­plan: von April bis Oktober gab es in jedem Monat eine Wanderung! Am Samstag, den 6. August 1921 haben unsere Altvordern die Strecke „Ronsdorfer Talsperre – Käshammer – Hasten“ unter die Füße genommen. Diesen Weg wollen wir im „Jubeljahr“ am gleichen Tag nachempfinden, auch wenn wir von unserem Treffpunkt in Hasten den „Käshammer“ nicht erreichen.
Wir wissen ja: Auch vor der „SGV-Zeit“ gab es hier bereits ein Wander­wegenetz. In einem „historischen Wanderführer“ mit dem Titel „Rem­scheid – Führer durch Stadt und Umgebung“, herausgegeben etwa 1910 vom damaligen Verkehrs- und Verschönerungsverein Remscheid, sind viele Wanderstrecken be­schrieben. Übersichtskarten zeigen uns, welche Markierungen ange­bracht waren und wo sie verliefen. Aber: Viele der benutzten Wege existieren heute nicht mehr oder sind inzwischen verkehrsreiche Straßen geworden. So muss unser „Rückschau-Versuch“ ein Kompromiss bleiben – mit Vergleichen zwischen einst und jetzt.
Vergleichen können wir beispielsweise das Aussehen des Hauses „P. C. Luckhaus“ am Büchel vor 100 Jahren – auf Bild 1 – und heute. Der Weg von dort zum Gründer­hammer sieht jetzt auch anders aus als auf dem ebenfalls 100 Jahre alten Bild 2; den alten Hammer am Ibacher Bach – ebenfalls Bild 2 – sucht man seit langem vergebens.


Sonntag, 7. August   Wf: Mirko Kleeb, Tel.: (0 15 77) 2 52 91 29   X   N  2 ½ Std
Wandern mit Kindern                                                                                            .
Die Suche nach dem Goldschatz


Mittwoch, 10. August   Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83   N  3 ½ Std.
Einmal Europa und zurück                                                                                   
Buswanderfahrt nach Maastricht

Maastricht ist die Provinzhauptstadt der niederländischen Provinz Limburg und eine der ältesten Städte der Niederlande, sie ist keltischen Ursprungs (500 v. Chr.). Die Stadt liegt im äußersten Südosten der Niederlande zwischen Deutschland und Belgien beiderseits der Maas.
Maastricht ist Universitätsstadt mit einem Anteil von 30 % deutscher Studenten, sie ist eine bedeutende Messestadt, hat eine beachtliche Keramik- und Zementindustrie, die sich hauptsächlich aus dem Mergelstein, der am St Pietersberg südlich der Stadt abgebaut wird, speist. Außerdem ist Maastricht eine Kulturstadt mit zahlreichen Museen (bedeutend das Bonnefantenmuseum für alte und zeitgenössische Kunst),  einer Theater- und Kunsthochschule, einem Konservatorium und dem Limburgs Symfonie Orkest. Außerdem ist Maastricht eine Karnevalshochburg.
1992 unterzeichneten hier Vertreter aus 12 europäischen Staaten den Maastrichter Vertrag, der die Einführung des Euro besiegelte.
Das faszinierende Herz der Altstadt bildet der Markt mit den historischen Gebäuden und dem Rathaus aus dem 17. Jahrhundert sowie der St. Servaas-Basilika. Der Vrijthof, einer der bekanntesten Plätze der Niederlande, Fernsehzuschauern bekannt als Open-Air Bühne für die Konzerte des Walzerkönigs und Orchesterleiters und bekanntestem Maastrichter Bürgers Andre´Rieu.
Südlich der Stadt liegt der St. Pietersberg mit dem Fort Sint Pieter (gebaut 1701-1702) und die Grotten von Sint Pieter mit über 20.000 Gängen. Hier beginnt unsere Rundwanderung. Sie führt uns zu alten Kastellen, Weingütern, an die Maas und den Albert-Kanal ins benachbarte Königreich Belgien. Vorbei am Traumschloss „de Torentjes“ von Andre´ Rieu erreichen wir die Altstadt zu einem geführten Rundgang und anschließender  individueller Einkehr.
Evtl. freie Busplätze können auch von Nichtwanderern benutzt werden.


Mittwoch, 10. August   Wf: Kurt Frößler, Tel.: (0 21 91) 8 33 79     N 3 ½ Std.
Zwischen Loh- und Eschbach


Samstag, 13. August   Wf: Karin Ekert, Tel.: (0 21 91) 66 05 42    N  4 Std.
Wo Segelflieger gleiten und sich Windräder drehen                      


Sonntag, 14. August      Wf: Elke Steinebach Tel.: (0 21 91) 2 36 22 
Busfahrt zum Deutschen Wandertag in Melle    


Mittwoch, 17 August   Wf: Gisela Frink, Tel.: (0 21 91) 7 47 82   N  4 Std.
Von Erkrath über Haus Morp zum Wildpark und zur Reitbahn


Samstag, 20. August   Wf: Manfred Dietrich, Tel.: (0 21 91) 8 36 91    N  4 Std.
Auf dem Residenzenweg                                                                                       
6. Etappe: Von Halver über Brügge nach Lüdenscheid


Samstag, 20. bis Samstag, 27.August  Wf: Wolfgang Kratz Tel.: (0 21 91) 2 17 28
100 km wandern auf dem Mühlenweg
Wanderfreizeit im Minden-Lübbecker-Land nur für angemeldete Teilnehmer


Sonntag, 21. August   Wf: Christine Müller, Tel.: (0 21 91) 5 92 80 24  N   1 ½ Std
Zur Gruga, dem Hundertwasser-Haus und der Villa Hügel


Mittwoch, 24. August   Wf: Gerd-Diether Förster, Tel.: (02196) 88 67 10     N   3 Std.
Zur Talsperre


Samstag, 27. August   Wf: Christine Müller, Tel.: (0 21 91) 5 92 80 24    N,  Aufenthalt: 4 Std.
Leben wie vor 100 Jahren                                                                       
Zum Bauernmarkt ins Freilichtmuseum Lindlar        Eintritt: 4,- €

Vor 100 Jahren lebten wir noch in einem Kaiserreich. Wilhelm II war der dritte und gleichzeitig letzte deutsche Kaiser. In den 30 Jahren seiner Regentschaft von 1888 bis 1918 erstrahlte Deutschland  in großer Blüte und versank am Ende in Trümmern.
Aber wie lebte es sich in dieser Zeit ? Das Leben spielte sich zum größten Teil noch auf dem Lande ab  und war für heutige Verhältnisse sehr primitiv und karg. Fünf- bis sechsköpfige Familien lebten oft in einem Zimmer, in dem gleichzeitig der Kochherd stand und fürs ganze Haus gab es nur einen Lokus.  Das heißt auch: Kein fließendes Wasser, keinen Strom, keine Heizung. Alles, was die Familie zum Leben brauchte, wurde entweder selbst hergestellt oder mühsam zusammengespart.
Eine schulische Ausbildung war nicht garantiert. Die einfache Schule hatte nur wenig Räume. In einem der Räume wohnte der Lehrer und in dem zweiten Raum saßen alle Klassen, die Erstklässler vorn und die höheren Jahrgänge hinten.
Ein langes Leben war auch nicht garantiert. Durch viele Krankheiten, fehlende Medizin und wenig Forschung lag das Durchschnittsalter bei 47 Jahren.
Einen Einblick in die damalige Zeit bietet das Bergische Freilichtmuseum für Ökologie und bäuerlich-handwerkliche Kultur in Lindlar. Es wurde 1985 gegründet und im Jahre 1998 eröffnet. Der Träger des Museums ist der Landschaftsverband Rheinland (LVR). Auf dem 25 ha großen Areal werden historische Naturnutzungs- und Wirtschaftsformen sowie handwerklich-bäuerliche Lebensformen der bergischen Bevölkerung wie vor 100 Jahren dargestellt.
Vom 27. bis 28. August findet dort ein Bauernmarkt statt. Es werden alte Haustierrassen gezeigt, Schafe geschoren, Getreide gedroschen, Sensen gedengelt, Seile geschlagen, Brot gebacken, es wird geschmiedet und vieles mehr.
Mit Sonderbusfahrt der OVAG wollen wir dort hinfahren und für ca. 4 Stunden leben wie vor 100 Jahren.


Sonntag, 28. August      Wf:  Rolf Altmann, Tel.: (0 21 91) 5 51 59   A   N  4 Std.
Eine gestohlene Hostie und Bienen lassen ein Gotteshaus entstehen
(3. Anlauf)


Montag, 29. 8. bis Dienstag, 6.9.   Wf: Gisela Frink, Tel.: (0 21 91) 7 47 82
Wanderung durch das liebliche Taubertal
Streckenwanderung auf dem Panoramaweg Taubertal    
nur für angemeldete Teilnehmer


Mittwoch, 31. August    Wf: Wolfgang Kratz Tel.: (0 21 91) 2 17 28   N  3 ½ Std.
Vom Bismarckturm zum Bismarckturm

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Samstag, 3. September   Wf: Karin Ekert, Tel.: (0 21 91) 66 05 42     N  3 ½ Std.
Auf dem Röntgenweg


Sonntag, 4. September   Wf: Michael Stollwerk, Tel.: (0 21 91) 5 91 29 37    X   N  4 ½ Std.
Auf ins waldige Sauerland                                                                             


Sonntag, 4. September   Wf: Mirko Kleeb, Tel.: (0 15 77) 2 52 91 29   X   N  2 ½ Std.
Wandern mit Kindern
Spaß an der Natur


Freitag, 9. September   Wf: Manfred Bau, Tel: (0 21 96) 88 65 73   X   N    2 ½ Std.
Feierabendwanderung                                                                                       
Der Hasten hat’s


Samstag, 10. September   Wf: Eberhard Fürbach, Tel.: (0 21 91) 7 25 91  N  5 Std.
Durch Bachtäler zu Weilern und über bergische Höhen


Sonntag, 11. September   Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83    N  2 ½ Std.
Zum 75-jährigen Jubiläum der SGV-Abt. Wermelskirchen


Mittwoch, 14. September   Wf: Udo Heck Tel.: (0 21 91) 7 06 17    N  3 Std.
100 Meter bis zur Schönen Aussicht

Ein Gasthaus „Zur Schönen Aussicht“ heißt meistens nicht nur so, sondern es bietet in der Regel auch eine wundervolle Aussicht auf Berge, auf´s  Meer oder in die Landschaft. Gaststätten, Pensionen, Hotels oder Aussichtspunkte die diesen Namen tragen gibt es ein paar Tausend in Deutschland. Doch die schöne Aussicht kann man meistens nur von einem Berg oder einer Anhöhe genießen. So auch in diesem Fall: Die Wanderung beginnt im Solinger Ortsteil Unterburg auf einer Meereshöhe von 91 m ü.NN am Wupperufer. Der Ortsteil wird von Solingen aus durch die O-Buslinie, von Remscheid und Wermelskirchen ebenfalls mit Linienbussen erreicht. Unterburg zählt ca. 2 000 Einwohner und wird wegen seiner guten Ausflugslokale gerne besucht. Eine Seilbahn befördert die Gäste direkt in den Schlosshof. Gut einhundert Höhenmeter oberhalb der Wupper liegt um das Schloss der Ortsteil „Oberburg“. Die beiden Ortsteile Ober- und Unterburg werden durch die L157 verbunden. Seit 1952 steht den Fußgängern auch ein steiler Serpentinenweg zur Verfügung. Wir wandern in einer großen Schleife durch die Wupperberge, machen einen Abstecher zur Sengbachtalsperre und kehren über Höhrath und Angerscheid nach 100 (Höhen)metern im Cafe-Restaurant „Zur Schönen Aussicht“ im Schlosshof in Oberburg ein. Bereits im 12. Jahrhundert erbaute Graf Adolf II von Berg die Burg Neuenberge oder die Neuenburg auf einer Anhöhe über der Wupper. Erst im 15. Jahrhundert erhielt die „Burg“ nach dem großen Umbau den Namen „Schloss Burg“. Am 3. August 1887 wurde der Verein zur Erhaltung der Schlossruine zu Burg a.d. Wupper gegründet, der später in „Schlossbauverein“ umbenannt wurde.


Samstag, 17. September   Wf: Manfred Bau, Tel.: (0 21 96) 88 65 73  A   N   4 ½ Std.
In Remscheids 100-jährigem Wald
Mit zunehmendem Bedarf an Trinkwasser der Remscheider Bevölkerung in den niederschlagsarmen Jahren 1901 und 1904 suchten die Wasser-werksbetreiber nach Erweiterung der Wasser-gewinnung. Nach Proben der Wasserqualität im Neyebachtal, nahe der Ortschaft Wipperfürth, denen eine gute Qualität bescheinigt wurde, hat man den Bau der Sperre beschlossen.Nach Planung und den geologischen Vorarbeiten sowie der Genehmigung begann im Jahre 1907 die  Arbeit an der Verlegung einer fast 15 km langen
Druckrohrleitung und den Bau der Sperrmauer. Im November 1908 wurde mit dem Probestau begonnen, die endgültige Abnahme der Mauer war im Februar 1909. Nach der Inbetriebnahme der Talsperre erfolgte das Aufforsten der durch die Bauarbeiten geschädigten Waldflächen. Wir besuchen das Waldstück, das im gleichen Jahr 1911, im Jahr unserer Vereinsgründung - also vor 100 Jahren -, mit Eschen bepflanzt wurde.


Sonntag, 18. September   Wf: Karin Ekert, Tel.: (0 21 91) 66 05 42 - N  3 ½ Std.
Auf dem Röntgenweg
2.Etappe: Von Halbach bis Morsbach


Mittwoch, 21. September  
Wf: Kurt Frößler, Tel.: (0 21 91) 8 33 79                                                                           N
Typisch Solingen                                                                                                        3 Std.
Besuch einer Reiderei    Kosten: 1,- €


Samstag, 24. September   Wf: Kurt Hübing, Tel.: (0 21 91) 69 15 85    N  5 Std.
Von Duisburg zum MüGa-Park in Mülheim/Ruhr                                                


Sonntag, 25. September   Wf: Jürgen Flöttmann, Tel.: (0 21 92) 55 38  Rü  5 Std.
Auf dem Panoramasteig


Mittwoch, 28. September   Wf: Gerd-Diether Förster, Tel.: (02196) 88 67 10     N  3 Std.
Durchs Eifgental nach Well


110 km durch das Bergische Land

 „….da ist meine Heimat, mein Bergisches Land“, heißt bekanntlich der Refrain des Bergischen Heimatliedes. Da wir in diesem Jahr seit 100 Jahren unterwegs sind und zwar nicht nur im Bergischen Land, kam die Idee auf, das Bergische Land (einschließlich Niederberg) einmal von Norden nach Süden zu durchwandern und so erlebten wir in der vorösterlichen Ferienwoche vom 16. bis 20. März einen „Ostermarsch“ der besonderen Art.

Unser roter Faden war der Bergische Weg (Hauptwanderstrecke  (X29) der uns von Essen-Rüttenscheid bis nach Overath-Marialinden führte.Das Besondere an dieser Wanderung war, dass die Etappen und die Wochentage so gewählt wurden, dass man die Startziele jeweils mit Bus und Bahn auch aus dem Umland  erreichen konnte. Auf den fünf Etappen fanden sich insgesamt 80 Mitwanderer ein, die u. a. dazu aus Düsseldorf, Moers, Velbert und Essen angereist kamen. Für die am  Ende doch 110 km lang gewordene Tour brauchten die Beteiligten genau 28 Stunden.

Fazit aller Teilnehmer: Das Bergische Land ist anstrengend, aber schön, besonders in solch einem Frühling 2011.

Am Ziel, Marienbrunnen in Marialinden
Reinhard Wolff


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Montag, 3. Oktober   Wf: Karin Ekert, Tel.: (0 21 91) 66 05 42  Rü    5 ½ Std.

Tag der Deutschen Einheit                                                                                  
Auf dem Limesweg
Von Bad Hönningen bis Leutesdorf


Samstag, 8. Oktober        Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83  N   5 Std.
Zur Wetterwarte Kahler Asten
„Alle reden vom Wetter - wir auch“ könnte man einen im Herbst 1966 von der damaligen Deutschen Bundesbahn gestarteten und viel beachteten Werbeslogan persiflieren. Der Slogan, der zu den erfolgreichsten in der Geschichte der ehemaligen Bundesbahn zählt, hob die vergleichsweise große Unabhängigkeit der Eisenbahn vom Wetter gegenüber anderen Verkehrsträgern hervor. Inzwischen muss auch die Deutsche Bahn vom Wetter reden, mehr als ihr lieb ist. Aber welcher Wanderer kennt ihn nicht, den berühmten Blick zum Himmel mit der Frage: Wie wird das Wetter heute oder morgen? Können wir unsere Wanderung oder unser Vorhaben durchführen oder nicht?
Selbst im Zeitalter der Hochtechnologie mit Raumfahrt und Wettersatelliten gibt es noch keine zuverlässige Wettervorhersage. Allerdings arbeiten unsere Meteorologen eifrig daran, eine möglichst genaue Trefferquote für fünf Tage zu erstellen. In früheren Zeiten war es besonders für den Landwirt sehr wichtig, eine Wetterprognose zu haben, hing doch der Erfolg oder Misserfolg seiner Ernte maßgeblich vom Wetter ab. Er beurteilte längerfristig Windrichtung, Wolkenbilder, die Sonne und den Mond und selbst aus den Pflanzen zog er Rückschlüsse auf das künftige Wettergeschehen. So entstanden die bekannten Bauernregeln. Es sind Beobachtungen nacheinander folgender Umstände und Wetterlagen, die über Generationen weitergegeben wurden und aus denen sich Rückschlüsse und Vorhersagen kommender Wetterereignisse ziehen ließen. Wenn auch vieles vergessen wurde, so ist einiges heute noch erhalten. So erinnern wir uns an Sprüche wie: „April, April, der macht was er will“ oder „Mai kühl und nass, füllt dem Bauer Scheuer und Fass“, ja selbst die Beobachtung der Eisheiligen sind auf einigen Kalendern noch aufgeführt.Dass diese Bauernregeln auch im Zeitalter von Smartphone und Navigation bei Jugendlichen fortleben werden, ist uns im vorigen Jahr bei einer Wanderung zu besonderen Bäumen in unserer Stadt sehr deutlich gemacht worden, als eines unserer jüngsten Mitglieder, die 11-jährige Emily Reifenberg auf die Aussage des Referenten, es werde heuer wohl reichlich Eicheln und Nüsse geben, ihrer Oma Ulrike Hohbein und den erstaunten Mitwanderern spontan verkündete, dann gibt es einen kalten Winter, der dann ja auch prompt eingetreten ist. Die frühere Lehrmeinung lautete, dass Bauernregeln nur selten zutreffen. 2004 musste Wetterfrosch Jörg Kachelmann in mehreren Fernsehinterviews zugeben, dass, wenn man die Entstehungszeit der Wetterregeln mit der Verschiebung durch die Einführung des Gregorianischen Kalenders umrechnet, viele Aussagen eine erstaunliche Zuverlässigkeit aufweisen. Man gab diese Regeln also mündlich weiter. Irgendwann reichten sie nicht mehr aus, es galt präzisere Gesetzmäßigkeiten zu finden. So ließ sich der Abt des Zisterzienserklosters Langheim in Oberfranken, Mauritius Knauer, ein Observatorium errichten. Er wusste aus arabischen und griechischen Schriften, dass die Sterne, Planeten und Monde nicht nur den Menschen, deren Werden und Vergehen, sondern auch das Wetter und das Klima beeinflussten. In den Jahren 1652 bis 1658 beobachtete er tagtäglich das Wetter. Keine astronomische, klimatische oder atmosphärische Erscheinung entging ihm. Irgendwann schrieb Knauer das Beobachtete auf und nannte seine Schrift "Calendarjum Oeconomicum Practicum Perpetuum". Er glaubte, dass sieben Beobachtungsjahre für eine dauerhafte Wettervorhersage ausreichten, da sich nach seinen astrometeorologischen Ansichten die Witterungsabläufe entsprechend der Planetenfolge Mond, Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur wiederholten.
Dr. Christoph von Hellwig aus Thüringen hatte sich schon längere Zeit mit astrologischen und medizinischen Schriften befasst. Er verkürzte die vom Abt erstellte und berechnete Planetentafel von 1600 bis 1912 auf hundert Jahre, nämlich von 1701 bis 1800, und ließ den ersten Kalender 1704 drucken. Im Jahre 1720 versah der Verleger Weinmann aus Erfurt die Schrift mit dem Titel "100‑jähriger Kalender". Bis zum Jahre 1860 wurde dieser Kalender in über 180 Auflagen gedruckt und verbreitet. Auch heute wird noch immer gern nach dem 100-jährigen Kalender gegriffen, denn Wetter und Klima sind in unseren Tagen genauso aktuell wie schon vor über 200 Jahren.
Wir aber wollen nach unserer Anwanderung von Siedlinghausen hinauf zum Kahlen Asten in der Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes selber nachsehen, wie und wo unser Wetter gemacht wird.
(Quellen: Wetterregeln für Bauern, Winzer und Gärtner von K. Vise´ und Wikipedia)


Sonntag, 9. Oktober      Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83 - N   4 Std.,
                                   Wf: Peter Meschede

Internationales Jahr der Wälder                                                      
Themenwanderung unter forstkundlicher und dendrologischer Führung im Versuchsrevier und Arboretum Burgholz, verbunden mit einem Besuch des Waldfestes im Waldpädagogischen Zentrum.
Das Jahr 2011 wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Weltweiter Begleiter bei allen Veranstaltungen ist das Baumlogo, das im Auftrag des Waldforums der UN entworfen wurde. Das Emblem besteht aus elf Symbolen, die eine Baumkrone formen.
Wofür stehen diese Zeichen?
Der Baum als Ganzes steht für die unterschiedlichen Regionen, Klimazonen und Kulturkreise. Der Nadelzweig verkörpert die Nadel­wälder der Nordhalbkugel, das Laubblatt die Wälder der gemäßigten Klimazone.  Im Zentrum wird der Mensch dargestellt, eng verbunden mit dem Lebensraum Wald und all seinen Elementen. Er wird als Mittelpunkt der Schöpfung gesehen, untrennbar mit ihr ver­bun­den. In enger Wechselbeziehung steht er mit dem Wald, den er nutzt, aber auch zu erhalten ver­pflichtet ist. Die Wildtiere des Waldes und die Jagd sind durch den Hirsch dargestellt, während die Eidechse die Biodiversität (Artenreichtum) der Wälder charakterisiert.
Die meisten unserer Haus- und Nutztiere haben ihren Ursprung von im Wald lebenden Wildtieren. Die Ente soll dies veranschaulichen.
Das Haus weist auf die nachhaltige Rohstoffquelle Holz hin einschließlich der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten im täglichen Leben.
Der Apfel thematisiert die Tatsache, dass in vielen Regionen der Welt die Wildfrüchte des Waldes nach wie vor eine wichtige Quelle der Ernährung darstellen und die Urformen unserer Obstbäume, Beerensträucher, usw. aus den Wäldern stammen. Die heilende Wirkung unzähliger aus dem Wald stammender Baumprodukte und Heilpflanzen wird durch die Medizinflasche als Symbol für die „Apotheke Wald“ dargestellt.
Die Regenwolke und die darunter liegenden Wasserlinien stehen für den Wasserhaushalt, die Grundwasserbildung, sowie den Schutz vor Erosion und Hochwasser und seine Bedeutung als Klimaregulator. Dieses aussagekräftige Logo spiegelt die vielen Gesichter und Funktionen des Waldes wieder sowie die weitreichende Bedeutung auf nahezu alle Bereiche unseres Lebens.
Was liegt also näher als die diesjährige Themen­wan­der­ung, zu der auch alle Naturschutzwarte der Region „Bergisches Land / Rheinland“ eingeladen werden, im größten „Internationalen Wald“ Deutschlands, dem Arbo­re­tum Burgholz, durchzuführen.
Diese besondere Sehenswürdigkeit, gelegen zwischen Wuppertal -Cronenberg und Küllenhahn, ist aus ursprüng­lichen Versuchsanbauten fremdländischer Baumarten ent­stan­den und hat sich zu einer außergewöhnlichen Wald­landschaft entwickelt, die auf rund 250 ha über 100 ver­schiedene Laub- und Nadelbaumarten aufweist.


Mittwoch, 19. Oktober      Wf: Wolfgang Kratz Tel.: (0 21 91) 2 17 28                         N
100 Alleen für NRW                                                                                                 3 ½ Std.
Winterlinden weisen den Weg
Alleen stellen ein wertvolles Kultur- und Naturgut dar. Als Prachtstrassen, Promenaden oder Obst- und Zierbaum gesäumte Landstraßen spenden sie Schatten, gestalten Gärten, Städte und Land­schaften, verbessern die Luftqualität und bilden Lebensräume für Pflanzen und Tiere.
Seit nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, die prächtigen Alleenbestände der östlichen Bundesländer, insbesondere Brandenburgs und Mecklenburg- Vorpommerns, auch für die Bewohner der alten Bundesländer wieder erlebbar wurden, entstand eine allgemeine Rückbesinnung auf dieses alte Kulturgut.
Vor etwa 400 Jahren begann die planmäßige Anlage von Alleen als zwei- oder mehrreihige Baumpflanzungen entlang von wichtigen oder prägnanten Wegeverbindungen in unserer Kulturlandschaft. Sie hatten bereits ästhetische Funktionen, dienten aber vornehmlich der Markierung des Wegeverlaufs und des Komforts von Marschkolonnen und bespannten Fahrzeugen.
Wenn man einmal bewusst darauf achtet, stellt man fest, dass es noch viele Alleen in Stadt und Land gibt. In fast jeder Stadt gibt eine Alleestrasse. Häufig wird eine Straße nach Art der gepflanzten Bäume, zum Beispiel Linden-, Kastanien- oder Rotdornallee genannt. Manchmal widmet man Alleen auch Regenten oder herausragenden Persönlichkeiten wie Königsallee oder Konrad-Adenauer-Allee.
In der freien Landschaft findet man Alleen häufig an Flüssen, Bächen, an Feldern und Wiesen. Sie verfestigen an Hängen den Boden und begrenzen die Flure. Darüber hinaus erzeugen Obstbaumalleen Nahrung für Mensch und Tier. Gegenwärtig erfahren die Alleen nach Jahrzehnten des Niedergangs und Verfalls eine ganz neue Wertschätzung. In Nordrhein- Westfalen drückt sich dies, neben dem neu verankerten rechtlichen Schutzstatus im Landschaftsgesetz, besonders im 100- Alleen- Programm der Landesregierung aus. Zwischen 2006 und 2010 hat man im Rahmen dieses Programms „100 Alleen für NRW“ bereits 11 000 Bäume gepflanzt.
Wir in Remscheid haben von dieser Initiative auch etwas abbekommen. In Dörpholz an der Stadtgrenze nach Hückeswagen wurden als kleine Allee 64 Winterlinden gepflanzt. Am 19. Oktober wandern wir dorthin. Wenn wir dann vom Dörpetal hinaufkommen und die neue „Lindenallee“ erreicht haben, riechen wir sicher auch schon den frischen Kaffee und den Kuchen beim Eierkaal.
Wolfgang Kratz


Sonntag, 30. Oktober      Wf: Kurt Frößler, Tel.: (0 21 91) 8 33 79     Rü
Den Röntgenläufern entgegen      2 ½ Std. 12 km
                                                             

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Dienstag, 1. November (Allerheiligen)               A   N
Wf: Rolf Altmann, Tel.: (0 21 91) 5 51 59                                                                   4 Std

Sonntag, 6. November        Wf: Gerd-Diether Förster, Tel.: (02196) 88 67 10              L  1 Std.
100 Minuten bei Spuk und Fackelschein
Wanderung und Spukgeschichten mit Ulla Schulz
Diese kleine Wanderung ist ein besonderes Erlebnis mit spannenden Geschichten und Erzählungen. Auf leisen Sohlen wandern wir um die Remscheider Talsperre. Links geht die Sonne unter und spiegelt sich im Wasser, langsam geht der Mond auf. Rechts von uns raschelt und rauscht es in den Bäumen. Erschrecken uns die Kobolde und Hexen? Oder ist der Gespensterjäger unterwegs? Treffen wir vielleicht Ronja die Räuberbraut? Aber wir haben ja unsere Fackeln dabei, die leuchten weit in der Dunkelheit. Langsam, mit Pausen zum Vorlesen und Erzählen, zieht die kleine Gesellschaft wie ein Lindwurm um die Talsperre, durch die Büsche leuchten die Lichter. Wir sind mutig und tapfer, nichts kann uns aufhalten; denn am „Steinernen Kreuz“ warten auf uns ein heißer Punsch und eine kleine Leckerei.
Im 100 jährigen Jubiläumsjahr freuen wir uns, wenn 100 Lampions, Fackeln, Laternen oder Taschenlampen leuchten.
Bitte Fackeln, Trinkbecher, Kinder und Enkelkinder mitbringen. Über rege Teilnahme freuen sich die Wanderführer: Diether Förster und Mirko Kleeb – Telefon 02196 886710


Samstag, 12. November        Wf: Manfred Dietrich, Tel.: (0 21 91) 8 36 91                N  4 Std.
Auf dem Residenzenweg 7. Etappe: Von der Stadt des Lichts ohne Esel nach Dresel    
Mit der sechsten Etappe haben wir Lüdenscheid erreicht. Bisher haben wir wenig Unterschiede zum Bergischen Land festgestellt. Es sind die gleichen Höhen­unter­schiede vorhanden.
Lüdenscheid, auch genannt Stadt des Lichtes. Licht ist in Lüden­scheid ein großes Thema. Dem Betrachter fällt  auf, dass Licht­inszenierungen zahlreiche Gebäude, Wege und Plätze akzen­tu­ie­ren. Alle zwei Jahre findet ein Lichtkunstfestival statt. Der Aus­löser für diese Akzente ist eine starke Beleuchtungsindustrie im Raume Lüdenscheid.
Auf unserem  weiteren Weg Richtung Arnsberg queren wir die Sauer­landlinie A45, gehen  an der Fuelbeckertalsperre vorbei und erreichen unser Etappenziel Werdohl.
Werdohl hat ca. 18000 Einwohner und liegt in den Tälern von Lenne und Verse. Die Lenne bildet im Stadt­gebiet zwei Bögen, die wie ein großes W aussehen. Der höchste Punkt Werdohls ist 448 hoch, also ca. 80 m höher als Remscheid. Der Name Werdohl stammt wahrscheinlich aus dem Wort Werd steht für Insel bzw. Halbinsel, Ohl für ein Wiesengelände am Wasser.

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Samstag, 3. Dezember        Wf: Rolf Altmann, Tel.: (0 21 91) 5 51 59                   X   N
Adventswandanderung                    2 ½ Std.


Mittwoch, 7. Dezember        Wf: Reinhard Wolff, Tel.: (0 21 91) 96 37 83                    N
Folget dem Stern!                                                                                                        4 Std.
Zu 100 Kölner Weihnachtskrippen
Seit dem 13. Jahrhundert werden in Kirchen und Klöstern zur Weihnachtszeit Krippen aufgestellt. Dieser Brauch geht auf Franz von Assisi zurück, der 1223 in Greccio / Umbrien, in die in einer Felshöhle stehende Futterkrippe ein aus Wachs nachgebildetes Jesuskind legte und so die Weihnachtsgeschichte darstellte. In Deutschland wurde der Brauch der Weihnachtskrippen ab dem 16. Jahrhundert von den Jesuiten verbreitet. Ab dieser Zeit sind auch Hauskrippen nachgewiesen. Nach einer alten Tradition besuchte man in der Nachweihnachtszeit, zum Beispiel an Hl. Drei Könige Nachbarn, Freunde und Verwandte, um deren Krippen zu bewundern. In Teilen des Rheinlandes, aber auch in anderen Regionen, ist dieser Brauch bis heute lebendig. Die Kölner haben in den letzten Jahrzehnten eine neue Krippenbegeisterung entwickelt, so dass inzwischen fast alle katholischen Kirchen in der Stadt eine Krippe aufstellen und selbst viele evangelische Kirchen diesem Brauch folgen. Während man aus christlicher Sicht die Krippe streng erst am Hl. Abend aufstellte, hat sich in Köln ein neuer Brauch etabliert, bereits in der Adventszeit an verschiedenen Plätzen in der Stadt Krippen aufzubauen und sie durch einen Rundweg zu verbinden. Als anlässlich des Weltkrippenkongresses 1996 in Köln der 1. Kölner Krippenweg „nur“ als Rahmenprogramm für das Treffen der Krippenfreunde geplant war, ahnte niemand, welches positive Echo die Ausstellung von Krippen in Schaufenstern, Institutionen, Kirchen, auf Plätzen und in Brauhäusern bekommen würde. In diesem Jahr gibt es nun den 16. Kölner Krippenweg mit über 100 Krippen. Das hat hintergründig sicher auch kommerzielle Gründe. Es ist aber wohltuend zu erfahren, dass im Zuge des ganzen weihnachtlichen Konsums und Jingle- Bell- Gedudels noch Platz und Zeit ist, sich auf das Wesentliche der Adventszeit besinnen zu können.
Wir wollen uns auf dem Kölner Krippenweg die schönsten, interessantesten und merkwürdigsten Krippen anschauen. Wem danach zu Mute ist, den nehme ich gerne mit.
Reinhard Wolff